ACHATZ: "Trommelfeuer der Medien zu BSE verunsichert Bauern und Konsumenten"

Wien, 2001-01-15 (fpd) - "Einem wahren Trommelfeuer gleicht die mediale Berichterstattung zu dem mutmaßlichen BSE-Fall in Tirol", sagte heute die freiheitliche Agrar- und Konsumentensprecherin Abg. Anna Elisabeth Achatz.****

"Wenn bereits im Vorfeld einer laufenden Untersuchung ein derartiges Medienspektakel vollführt wird, dann entsteht der Eindruck, daß das gerade untersuchte Tier bereits der erste BSE-Fall in Österreich ist. Konsumenten sowie Bauern werden dadurch verunsichert, so daß bald niemand mehr weiß, was man eigentlich noch essen kann. Es ist traurig genug, daß die Rinderseuche BSE in Europa grassiert, aber man sollte bei der Medienberichterstattung die Kirche im Dorf lassen", betonte Achatz.

Die Verfütterung von Tiermehl an Pflanzenfresser sei in Österreich seit mehr als zehn Jahren verboten und Österreich habe eines der strengsten Futtermittelgesetze weltweit. Alle Bauern, die sich daran hielten, hätten daher nichts zu befürchten. Tatsache sei, daß das aus Tirol stammende Tier derzeit wissenschaftlich überprüft werde, weil der Verdacht auf BSE - ausgelöst durch einen sehr fehleranfälligen Test - bestehe und nicht mehr, so Achatz weiter.

"Tatsache ist aber auch, daß Minister Haupt prophylaktisch bereits den BSE-Krisenplan anlaufen hat lassen, so daß für die Konsumenten praktisch kein Risiko besteht. Aus diesem Grund ist eine derartig massive und hysterische Medienberichterstattung mehr als fehl am Platz. Man sollte erst die eindeutigen Ergebnisse abwarten, bevor man verunsichert" sagte Achatz abschließend. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC