Sima zu Temelin-Untersuchung: Internationale Experten beiziehen

Zwangspause für Gesamt-UVP nützen - 14 Tage sind zu wenig

Wien (SK) Bei der nach der jüngsten Turbinen-Panne am Wochenende angekündigten Untersuchung Temelins müssen nach Angaben von SP-Umweltsprecherin Ulli Sima internationale Experten eine maßgebliche Rolle spielen. "Der Sicherheitszustand Temelins ist mehr als dramatisch. Dies scheint mittlerweilen sogar den Betreibern einzuleuchten, die trotz permanenter Betonung des einwandfreien Sicherheitsstandards nun der österreichischen Forderung nach Abschaltung nachkommen müssen." Eine genaue Untersuchung aller AKW-Bereiche unter Einbeziehung von internationalen Experten sei daher das Gebot der Stunde. Sima fordert, die jetzige Zwangspause zu nützen, um die im Dezember in Melk vereinbarten Gesamt-UVP durchzuführen: "Die von tschechischer Seite anberaumte Untersuchung nach dem Turbinenschaden über 14 Tage greift viel zu kurz. Die unsägliche Pannenserie der letzten Woche lässt befürchten, dass nicht nur die Turbine schadhaft ist, sondern auch andere Bereiche des AKW gravierende Mängel aufweisen, die unmöglich in zwei Wochen untersucht werden können." Die Umweltsprecherin fordert die gänzliche Einstellung des Probebetriebs bis Abschluss der Gesamt-UVP: "Ein neuerliches Hochfahren des Pannen-Reaktors zum derzeitigen Moment ist mehr als unverantwortlich", so die Umweltsprecherin abschließend. (Schluss) se/mp

Rückfragehinweis: Ulli Sima, 0664/23 063 67

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