Domany: "Wirtschaftskammern werden Idee der Bürgerkarte für Unternehmer verwirklichen"

Chipkarte ermöglicht digitale Signatur und eröffnet damit neue Dimensionen für den Handel

Wien (PWK019) - Als einen "Meilenstein in der Verwaltungsreform" bezeichnet Christian Domany, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, die Überlegungen zur Einführung einer sogenannten Bürgerkarte. Das von Staatssekretär Alfred Finz am ÖVP-Zukunftskongress vorgestellte Modell soll als Ausweis zur Identifikation im digitalen Umgang mit den Behörden Verwendung finden. Grundlage für die Verwirklichung der Bürgerkarte soll die geplante Chipkarte mit den Sozialversicherungsdaten sein. Darauf aufbauend sollen auch andere Anwendungsszenarien auf der Karte angeboten werden. Die Wirtschaftskammern wollen dabei den Anliegen der Unternehmen Rechnung tragen. In diesem Zusammenhang existieren auch schon klare Vorstellungen. "Wir wollen die Idee der Bürgerkarte für unsere Mitglieder verwirklichen. Gewerbeanmeldungen, Steuererklärungen, Meldungen an die Sozialversicherung, all das soll in Hinkunft elektronisch ablaufen und Entlastungen für unsere Unternehmer bringen. Seit Jahren kämpfen wir für den Abbau bürokratischer Belastungen und die Verkürzung der Behördenwege. Die neuen Technologien geben uns nun die Chance, die Elektronik für unsere Unternehmer von Amt zu Amt laufen zu lassen." Entscheidender Vorteil der Chipkarte ist die Verwirklichung der digitalen Signatur, wodurch rechtsverbindliche Verträge online geschlossen werden können. Der WKÖ-Generalsekretär sieht darin nicht nur eine Vereinfachung der Behördenkontakte, sondern auch eine Weiterentwicklungs-Chance für den Online-Handel. "Wenn es uns gelingt per Chipkarte unterschreiben zu können, dann gibt es künftig für die Geschäftsanbahnung keine räumlichen und zeitlichen Beschränkungen mehr. Das wären neue Dimensionen für den Handel." (AB)

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