Muzik: ÖBB-Bahnhofsoffensive droht liegenzubleiben

Statt acht Milliarden nur 1,5 Milliarden Schilling

St. Pölten (SPI) - "Entgegen den Zusicherungen des ehemaligen Infrastrukturministers Schmid, die ÖBB-Bahnhofsoffensive ‚im vollen Umfang mit allen 43 geplanten Projekten‘ umzusetzen, lässt das Infrastrukturministerium jetzt mit neuen Schauermeldungen aufhorchen. Der ungehemmten Kürzungswut der derzeitigen Regierungsriege fällt wieder einmal der Bahnkunde und damit Hunderttausende Pendler zum Opfer. Es entbehrt jeder Notwendigkeit, die längst überfälligen und dringendst notwendigen Bahnhof-Projekte, wie zum Beispiel die Bahnhöfe Tulln, St. Pölten, Gänserndorf, Hollabrunn, Korneuburg, Mistelbach, Stockerau und viele andere Bahnhöfe weiter hinauszuschieben oder gar gänzlich zu streichen", nimmt der Verkehrssprecher der NÖ-Sozialdemokraten LAbg. Hans Muzik zu jüngsten Presseberichten Stellung.****

Den Bahnkunden und Pendlern wird durch laufende Tariferhöhungen das Bahnfahren nicht unbedingt schmackhafter gemacht, denn das Service beziehungsweise die Infrastruktur wird ja nicht verbessert, sondern verbleibt auf teilweise längst veraltetem Standard. Die ÖBB-Bahnhofsoffensive sollten dazu beitragen, das Service des Verkehrsanbieters ÖBB zu verbessern, mehr Menschen zum Umstieg auf die umweltfreundliche Bahn zu animieren und damit auch die Bahn konkurrenzfähiger zu machen. Dies ist aber offensichtlich nicht im Interesse dieser Koalition, welche nun der Bahn die notwendigen und bereits zugesagten Finanzmittel wieder streicht. Das Aussetzen der Bahnhofsoffensive stellt für die Wirtschaft einen großen Rückschlag dar, denn die Realisierung der Projekte würde einen wesentlichen wirtschaftlichen Impuls und die Schaffung vieler neuer Arbeitsplätze bewirken. "LH Erwin Pröll ist als NÖ Verkehrsreferent aufgerufen, zu handeln und sich nicht viele wichtige Projekte für Niederösterreich einfach ‚wegkürzen‘ zu lassen", so der SP-Verkehrssprecher abschließend.
(Schluss) sk/fa

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