Sima fordert Vorstoß der österreichischen Regierung zur Abschaltung Temelins

Wien (SK) "Nachdem nun erstmals die tschechische Atomaufsichtsbehörde Schwierigkeiten mit dem Reaktor in Temelin zugibt, ist es die Pflicht der österreichischen Regierung abseits des Melker Abkommens einen Vorstoß zur Abschaltung des Atomkraftwerks Temelin zu unternehmen", forderte Sonntag SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima. ****

Die Turbine, mit der es schon seit längerem Schwierigkeiten gibt, müsse nun wahrscheinliche ausgetauscht werden. Dadurch verzögere sich die Inbetriebnahme Temelins um Monate, und das gebe wiederum die "Jahrhundertchance", eine echte Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen, bei der alle Sicherheitsmängel aufgezeigt werden können.

"Der Zeitpunkt für die Abschaltung Temelins ist nun so günstig wie noch nie. Diese Chance darf sich die österreichische Bundesregierung nicht entgehen lassen. Sie muss nun mit größtem Nachdruck bei den tschechischen Verantwortlichen darauf drängen, dass dieser Hochrisikoreaktor abgeschaltet und einer echten UVP unterzogen werden muss", unterstrich Sima. Bisher vermisst die SPÖ-Umweltsprecherin allerdings eine Stellungnahme bzw. eine Initiative der Bundesregierung. (Schluss) ns/mh

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