FORMAT: Euroteam-Stuhlpfarrer hat Vermögen in Privatstiftung eingebracht

Grüne vermuten betrügerische Krida

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat der umstrittene Euroteam-Geschäftsführer Lukas Stuhlpfarrer Teile seiner Firmengruppe in eine Privatstiftung eingebracht. Die Stiftung mit dem Titel "Lukas-Stuhlpfarrer-Privatstiftung" ist neuerdings auch Eigentümer zweier Call-Center in Salzburg und im Burgenland, die sich bisher im Eigentum der Euroteam-Gruppe befanden. Der SP-nahen Firmengruppe wird vorgeworfen, rund 118 Millionen Schilling an öffentlichen Ministeriumsförderungen zumindest teilweise zweckwidrig verwendet zu haben. Stuhlpfarrers Euroteam-Gruppe sieht sich derzeit mit Rückforderungen von rund fünf Millionen Schilling aus den Ministerien und dem Arbeitsmarktservice konfrontiert. Gegenüber FORMAT äußert der grüne Abgeordnete Karl Öllinger den Verdacht, "daß die Euroteam-Gruppe diesen Rückforderungen dadurch zu entgehen sucht, indem Kapital abgezogen wird" In einer parlamentarischen Anfrage an Justizminister Dieter Böhmdorfer wollen die Grünen nun wissen, ob sich durch Stuhlpfarrers Verhalten, der Verdacht der betrügerischen Krida bzw. der Schädigung fremder Gläubiger (§ 157 StGB) ergibt.

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