ÖAMTC als Vorreiter am Kampf gegen Drogen am Steuer

ÖAMTC weist Firlinger-Kritik zurück

Wien (ÖAMTC-Presse) - In einer unmittelbaren Reaktion auf die Kritik des freiheitlichen Verkehrssprechers Magister Firlinger, der ÖAMTC habe vor Jahren zum Thema "Drogen im Straßenverkehr" geschwiegen, bedauert der ÖAMTC diese Feststellung. Gerade während der jahrelangen oft fruchtbaren politischen Diskussion im Vorfeld der Einführung der 0,5 Promille-Alkoholgrenze hat der Club -im Gegensatz zu anderen Organisationen- immer auf die gleichzeitig notwendige Verbesserung der Maßnahmen gegen Drogen am Steuer gedrängt.

Der ÖAMTC-Chefjurist, Dr. Hugo Haupfleisch, hat auf einer vom ÖAMTC im Oktober 1998 veranstalteten Enquete zum Thema "Freifahrer Droge" ein Fünf-Punkte-Forderungsprogramm vorgestellt, das auch von zahlreichen Medien positiv beurteilt wurde. "Intensive Schulungen von Exekutive und Ärzten, um Drogenauffällige erkennen zu können, sind noch immer vordringliche Maßnahmen", betont Haupfleisch. Außerdem müssen endlich die gesetzlichen Grundlagen für die Verpflichtung zur Mitwirkung von Kraftfahrern an Drogen-Schnelltests, sogenannten "Drogomaten", geschaffen werden. "Daher begrüßt der ÖAMTC die Bereitschaft des Vorsitzenden des parlamentarischen Verkehrsausschusses Firlinger, die Forderungen des ÖAMTC zu unterstützen. allerdings warnt der Club vor anlassbezogenen "Schnellschüssen", weil eine Fülle von verfassungsrechtlichen, technischen und medizinischen Fragen bei einer Neuregelung der Drogenbestimmungen der StVO zu berücksichtigen sind", so Haupfleisch.

ÖAMTC-Presse

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