Huber warnt vor Privatisierung der Lebensmitteluntersuchungsanstalten

"Ein Anschlag auf die Gesundheit der Menschen"

Wien (SK) Die Pläne der Regierung zur Privatisierung der Lebensmitteluntersuchungsanstalten sind laut SPÖ-Lebensmittelsprecherin Anni Huber nach wie vor "sehr konkret". Bereits im Februar solle dies beschlossen werden. Die Abgeordnete warnt allerdings nachdrücklich vor diesem Schritt. Das wäre, so Huber gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, "in der letzten Konsequenz ein Anschlag auf die Gesundheit der Konsumenten". Die Lebensmitteluntersuchungsanstalten würden von privaten Auftraggebern abhängig werden und damit zwangsläufig in Interessenkonflikte mit ihren öffentlichen Prüfaufträgen geraten, warnt Huber. ****

Gerade in Zeiten in denen die Objektivität der Lebensmitteluntersuchungen immer wichtiger werde - Huber verwies hier auf die BSE-Krise - sei eine Privatisierung falsch. Huber verglich die Privatisierung dieser Behörde mit einer Privatisierung der Polizei: "Genauso könnte man die Exekutive ausgliedern und ihnen mit auf den Weg geben, dass sie halt in der Privatwirtschaft was dazuverdienen sollen." Hier wie dort würde die Sicherheit der BürgerInnen "massiv gefährdet", so Huber abschließend. (Schluss) wf

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