WKÖ-Präsident Leitl: "Countdown für die 36. Berufs-WM im September 2001 in Seoul läuft"

170 jugendliche FacharbeiterInnen kämpfen um 19 Tickets nach Korea Ende April steht das österreichische Team fest

Wien (PWK017) - "Der Countdown für die 36. Berufsweltmeisterschaft in Seoul läuft ab nächster Woche voll an und damit die Qualifikation für das WM-Ticket", so Leitl zum Start der österreichischen Vorauswahlen in fünf Berufen im WIFI Innsbruck und im WIFI Salzburg. Über 170 jugendliche FacharbeiterInnen haben sich insgesamt bei der Wirtschaftskammer Österreich gemeldet, um für die Fahrkarte nach Seoul zu kämpfen. "Die Latte für Österreich liegt dieses Mal wieder sehr hoch, nachdem unser Land die letzten vier Male jeweils den Titel "Berufsweltmeister" als weltweit beste Nation erkämpft hat. Das ist für mich ein deutlicher Beweis der ausgezeichneten Qualität unserer dualen Berufsausbildung, die sich gegen schärfste internationale Konkurrenz durchsetzen kann", kommentiert WKÖ-Präsident Christoph Leitl die bevorstehenden österreichischen Vorauswahlen. "Nur der Beste kann gewinnen, das ist wie beim Sport", zieht Leitl Parallelen zwischen Sport und Wirtschaft. "Immerhin werden in Korea über 600 Teilnehmer aus 35 Ländern erwartet", die um Gold, Silber und Bronze kämpfen", so der Wirtschaftskammerpräsident.

In vier Berufen stehen die Teilnehmer bereits fest. Für die beiden Teamberufe Mechatroniker und Landschaftsgärtner, den Beruf des Floristen und des Sanitärinstallateurs hat die österreichische Vorauswahl bereits stattgefunden. Sechs Teilnehmer, fünf Oberösterreicher und ein Steirer haben ihr Ticket nach Korea daher schon in der Tasche. Bis Ende April werden noch für weitere 15 Berufe aus 130 Kandidaten die Besten ermittelt. Vom 15. bis 19.1. werden die Vorauswahlen für die Berufe Maschinenschlosser, Werkzeugmacher, Möbeltischler und Bautischler im WIFI Innsbruck und vom 15. bis 17.1. zur gleichen Zeit für den Beruf Technisches Zeichnen-CAD im WIFI Salzburg abgehalten.

Vom 24.1. bis 26.1. kämpfen wieder im WIFI Innsbruck die Maler. Ende Jänner, vom 22.1. bis 23.1. sind die Konditoren am Zug in der Berufsschule Gleinstätten, dann folgen die Friseure vom 29.1. bis 31.1. im WIFI in Linz und die KFZ-Techniker am 3.2. im WIFI Steiermark in Graz. Die CNC-Dreher und CNC-Fräser treten vom 5.2. bis 7.2. bei der Firma EMCO in Hallein an. Das WIFI St. Pölten ist vom 20. bis 22.2. der Austragungsort für die Vorauswahlen in den Berufen der Informationstechnologie und Betriebselektriker. Den Abschluss bilden die Köche und Restaurantfachleute vom 18. bis 21.4. in Bad Gleichenberg, sodass Ende April das rot-weiß-rote Team für die 36. Berufs-WM feststehen wird.

Die 170 Jugendlichen, die an den Vorauswahlen teilnehmen, kommen aus allen Bundesländern. Am stärksten vertreten ist dieses Mal Niederösterreich mit 31 Kandidaten, gefolgt von Oberösterreich mit 29 , Tirol mit 26 und Vorarlberg mit 23.

Aus Salzburg und der Steiermark kommen je 19 Bewerber, aus Wien 16, aus Kärnten 8 und aus dem Burgenland ein Jugendlicher. "Für mehr Spannung und maximale Wettkampfstimmung sollten möglichst viele Zuseher sorgen, die herzlich eingeladen

sind", fordert WKÖ-Präsident Leitl interessierte Jugendliche auf, sich die Vorauswahlen anzuschauen. Bei der Berufsweltmeisterschaft selbst sind die jungen FacharbeiterInnen mit tausenden Besuchern konfrontiert, die ihnen bei der konzentrierten Arbeit während der vier Wettkampftage auf die Finger sehen.

Österreichs Mannschaften haben bisher bereits 42 Gold-, 45 Silber-und 47 Bronzemedaillen erkämpft. Die Wirtschaftskammer Österreich als Mitglied der Internationalen Organisation zur Förderung der Berufsbildung (IVTO) hat seit 1961 296 junge Fachkräfte mit großem Erfolg zu 21 Wettbewerben geführt. Leitl: "Ich halte allen Teilnehmern an den Vorauswahlen die Daumen. Unter unserem Motto "Seoul - our goal" wollen wir in Korea wieder an die Erfolge der vergangenen Berufsweltmeisterschaften anschließen und soviele Medaillen wie möglich nach Hause bringen!" (pt)

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