Chorherr: Radweg statt Parteienfinanzierung

Grüne kritisieren Subventionsvergabe an ÖVP-nahen Verein

Wie (Grüne) - "Als zynisch und unverschämt" bezeichnet der Grüne Klubobmann Christoph Chorherr die Subvention von 2,9 Millionen Schilling an den ÖVP-Verein "Zukunft Wien". Chorherr: "Genau an dem Tag, wo Görg und Svihalek das Aus für einen Radweg auf der 2er-Linie mit Geldmangel begründet genehmigt sich die ÖVP rund 3 Millionen Schilling für einen parteinahen Verein." Im gestrigen Planungsausschuss wurde diese Subvention beschlossen. Der ÖVP-Verein "Zukunft Wien" (Präsident Bernhard Görg) erhielt seit 1999 insgesamt mehr als 7 Millionen Schilling Subventionen von der Stadt Wien. "Mit diesem Geld wäre sich ohne Zweifel ein großzügiger Radweg auf der 2er- Linie ausgegangen", so der Grüne Klubobmann.

Chorherr: "Der Verein mit dem Präsidenten Görg wurde offensichtlich nur dafür geschaffen, weil Planungsstadtrat Görg mit seinem eigenen Ressort nicht zurecht kommt." Die Grünen bekräftigen ihren Widerstand gegen den Beschluss von Görg und Svihalek, wonach die 2er-Linie keinen durchgehenden Radweg erhält. Chorherr: "Mit einem Radwegerl vor dem Messepalast werden wir uns nicht zufrieden geben". Chorherr appelliert an Bürgermeister Häupl den Beschluss der beiden Stadträte noch einmal zu überdenken. "So eine unprofessionelle Vorgangsweise hätte es unter Bürgermeister Zilk nicht gegeben", so Chorherr abschließend.

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