Motivkündigung: HGPD gewinnt gegen Do&Co Logistik in zweiter Instanz

Gewerkschaftliches Beratungsservice nach der Schi-WM in St. Anton

Wien (HGPD/ÖGB). Erfreuliches konnte der Vorsitzende der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst (HGPD), Rudolf Kaske, heute Vormittag in einem Pressegespräch über den Prozess gegen den Nobelcaterer Do&Co berichten: "Den haben wir beim Oberlandesgericht in der zweiten Instanz gewonnen."++++

Zu Erinnerung: 1999 beschlossen die rund 90 Beschäftigten der
Do&Co Logistik-Niederlassung einen Betriebsrat zu gründen. Die Geschäftsführung versuchte das durch massiven Druck auf die ArbeitnehmerInnen zu verhindern. Als trotzdem Betriebsratswahlen stattfanden, erhielten 20 MitarbeiterInnen ihre Kündigung - unter anderem Betriebsratskandidat Balim Akmaz. Die KollegInnen erhielten durch die HGPD Rechtsschutz. Das Oberlandesgericht stellte nun eine Motivkündigung auf Grund der Betriebsratswahlen fest. Kaske: "Wir lassen hier keine Unsitten wie bei Magna einreißen und werden auch 2001 eine starke Interessenvertretung für die ArbeitnehmerInnen im Dienstleistungsbereich sein."

Ein Auftakt dazu wird auch das besondere Beratungsservice nach
der Alpinen Schi-WM in St.Anton sein. Gemeinsam mit anderen Gewerkschaften lädt die HGPD, die vor Ort vertreten sein wird, die ArbeitnehmerInnen ein, sich mit Lohnabrechnungen, Wünschen und Beschwerden an die Gewerkschaft zu wenden. Der HGPD-Vorsitzende abschließend: "So wie Hermann Maier bestimmte Arbeitsbedingungen braucht um vielleicht Weltmeister zu werden, so brauchen auch die Kolleginnen und Kollegen faire Arbeitsverhältnisse, damit Österreich weiter Tourismusweltmeister bleiben kann." (kk)

ÖGB, 12. Jänner 2001
Nr. 23

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