Laut Studie verbringen Kinder entgegen früheren Annahmen weniger Zeit damit, Gegenstände in den Mund zu nehmen

Rochester, New York (ots-PRNewswire) - Der umfangreichsten Beobachtungsstudie über das Verhalten von Kindern hinsichtlich des Lutschens nicht essbarer Gegenstände zufolge, nehmen Kinder unter drei Jahren andere Gegenstände außer dem Schnuller bei weitem nicht so oft in den Mund (durchschnittlich 36 Minuten täglich), wie dies in manchen früheren Studien angenommen wurde. Die Studie wurde in der aktuellen Ausgabe von Pediatrics, der Zeitschrift der American Academy of Pediatrics, veröffentlicht.

"Die Tatsache, dass es über das Verhalten von Kindern hinsichtlich des Lutschens von Gegenständen so gut wie keine Informationen gibt, war eine treibende Kraft für die Durchführung dieser Studie," erklärte Dr. phil. nat. Daland R. Juberg - zugleich leitender Autor der Studie - vom "International Center for Toxicology and Medicine" (ICTM) in Rockville, Maryland. "Diese Daten und Forschungsergebnisse dürften Regulierungsbehörden von Nutzen sein und insbesondere jenen helfen, die die Sicherheit von Konsumprodukten, die von Kleinkindern in den Mund genommen werden können, beurteilen müssen", so Dr. Juberg weiter. "Besorgte Eltern sollten durch diese Ergebnisse eigentlich beruhigt sein, denn sie zeigen, dass Kinder Gegenstände viel seltener in den Mund nehmen, als dies früher allgemein angenommen wurde," erklärte er. Dr. Juberg ist Leiter der Beratungsabteilung des ICTM in Rochester, New York.

Bei der Studie wurden Eltern darum gebeten, das "Lutschverhalten" ihrer Kinder an fünf nicht aufeinander folgenden Tagen zu beobachten und aufzuzeichnen. Etwa 300 Kinder zeigten die unterschiedlichsten Formen von Lutschverhalten wie z. B.:

- Kinder im Alter von 0-18 Monaten nehmen Gegenstände am häufigsten in den Mund.

- Das Lutschverhalten richtet sich nach Alter des Kindes und nach Art der Gegenstände, die in den Mund genommen werden.

- Die in den Mund genommenen Gegenstände unterscheiden sich ganz erheblich - dazu gehören auch viele Gegenstände, die nicht als Spielzeug dienen.

Dr. sc. nat. Kimberly M. Thompson, Assistenzprofessorin für Risikoanalyse und Entscheidungswissenschaft an der Harvard School of Public Health, führte die statistischen Analysen der Studie als Bestandteil des Kids Risk Project (Projekt zur Erforschung der Risiken für Kinder) durch. Für die Beobachtungen im Rahmen der Studie zeichneten Dr. phil. nat. Kathleen Alfano, Leiterin des Forschungsbereichs Kinder, und Robert Coughlin, Manager für den Bereich Test und Regulierungsfragen bei Fisher-Price Inc. East Aurora, New York, verantwortlich. Die technische Analyse sowie die Vorbereitung des Manuskripts wurden vom "American Toy Institute", einer karitativen Bildungs- und Wissenschaftsstiftung, im Rahmen eines Vertrages mit dem International Center for Toxicology and Medicine finanziert.

ots Originaltext: International Centre for Toxicology and Medicine Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

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Dr. phil. Daland R. Juberg vom International Center for Toxicology and Medicine, +1 716-777-4155, Fax - +1 716-777-4105 oder jubergdr@ictm.com

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