• 11.01.2001, 14:30:58
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  • OTS0227

Kölns alte Kunst in neuen Räumen / Ab 20. Januar 2001

- Querverweis: Bild ist abrufbar unter:
http://recherche.newsaktuell.de/galerie.htx?type=obs

Köln (ots) - Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln zählt zu den
bedeutendsten Gemäldegalerien Deutschlands. 1824 auf der Basis von
privatem Mäzenatentum und öffentlichem Engagement gegründet, kann die
Keimzelle aller Kölner Museen auf eine 175jährige Geschichte
zurückblicken. Mit dem Umzug in sein nunmehr viertes Domizil zwischen
Rathaus und Gürzenich knüpft die Sammlung an eine Zeit an, in dieses
Viertel das künstlerische Zentrum der Domstadt war, denn hier hatten
im Mittelalter die Kölner Goldschmiede und Maler ihre Werkstätten.

Konzipiert wurde der Neubau von dem international renommierten
Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers. Das Gebäude ist in zwei
unterschiedliche Baukörper gegliedert, die durch ein gläsernes
Treppenhaus verbunden sind. Außen ist es kontrastreich mit Basaltlava
in der Sockelzone und dem schon für Kölns romanische Kirchen
verwendeten Tuffstein verkleidet. Transparenz schaffen die großen
Panoramafenster der Eingangshalle und der Eckräume in den drei
Obergeschossen. Sie öffnen den Bau zum Rathausplatz hin, mit
Ausblicken auf den Dom und die Dachlandschaft der Kölner Altstadt.

Die Sammlung von Kunstwerken aus sieben Jahrhunderten kann sich
nun auf einer Fläche von 2.700 qm in maßgeschneiderten Raumabfolgen
ausbreiten. Hinzu kommen 700 qm für Sonderausstellungen. Im 1.
Obergeschoss werden vor rotem Freskoputz die mittelalterliche Altäre
und Tafelbilder präsentiert, ein unvergleichlicher Bestand, vor allem
auf dem Gebiet der Kölner Malerschule. Eine Etage höher haben die
Gemälde des Barock ihren Platz gefunden. In chronologischer Abfolge
sind hier unter anderem Werke von Tintoretto und Bordone, Murillo und
Lorrain, Rubens und Rembrandt an den resedagrünen Wänden zu
bewundern. Im letzten Obergeschoss, das Bilder und Skulpturen des 18.
und 19. Jahrhunderts aufgenommen hat, fällt der erste Blick auf ein
Seerosenmotiv von Monet. Der große Mittelsaal mit den Impressionisten
und Postimpressionisten ist das Herzstück dieser Abteilung, die von
den deutschen Romantikern über den deutschen und französischen
Realismus bis zum Symbolismus Einblick in alle repräsentativen
Kunstströmungen jener Epoche vermittelt.

Wallraf-Richartz-Museum, Martinstraße 39, 50667 Köln
Öffnungszeiten: dienstags 10 - 20 Uhr, mittwochs bis freitags 10 - 18
Uhr, samstags und sonntags 11 - 18 Uhr

ots Originaltext: Stadt Köln Museumsreferat

Pressekontakt:
Museumsreferat, Öffentlichkeitsarbeit, Tel. +49-(0) 221-221-22334
pr@museenkoeln.de, www.museenkoeln.de

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