Kölns alte Kunst in neuen Räumen / Ab 20. Januar 2001

Köln (ots) - - Querverweis: Bild ist abrufbar unter:
http://recherche.newsaktuell.de/galerie.htx?type=obs

Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln zählt zu den
bedeutendsten Gemäldegalerien Deutschlands. 1824 auf der Basis von privatem Mäzenatentum und öffentlichem Engagement gegründet, kann die Keimzelle aller Kölner Museen auf eine 175jährige Geschichte zurückblicken. Mit dem Umzug in sein nunmehr viertes Domizil zwischen Rathaus und Gürzenich knüpft die Sammlung an eine Zeit an, in dieses Viertel das künstlerische Zentrum der Domstadt war, denn hier hatten im Mittelalter die Kölner Goldschmiede und Maler ihre Werkstätten.

Konzipiert wurde der Neubau von dem international renommierten Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers. Das Gebäude ist in zwei unterschiedliche Baukörper gegliedert, die durch ein gläsernes Treppenhaus verbunden sind. Außen ist es kontrastreich mit Basaltlava in der Sockelzone und dem schon für Kölns romanische Kirchen verwendeten Tuffstein verkleidet. Transparenz schaffen die großen Panoramafenster der Eingangshalle und der Eckräume in den drei Obergeschossen. Sie öffnen den Bau zum Rathausplatz hin, mit Ausblicken auf den Dom und die Dachlandschaft der Kölner Altstadt.

Die Sammlung von Kunstwerken aus sieben Jahrhunderten kann sich nun auf einer Fläche von 2.700 qm in maßgeschneiderten Raumabfolgen ausbreiten. Hinzu kommen 700 qm für Sonderausstellungen. Im 1. Obergeschoss werden vor rotem Freskoputz die mittelalterliche Altäre und Tafelbilder präsentiert, ein unvergleichlicher Bestand, vor allem auf dem Gebiet der Kölner Malerschule. Eine Etage höher haben die Gemälde des Barock ihren Platz gefunden. In chronologischer Abfolge sind hier unter anderem Werke von Tintoretto und Bordone, Murillo und Lorrain, Rubens und Rembrandt an den resedagrünen Wänden zu bewundern. Im letzten Obergeschoss, das Bilder und Skulpturen des 18. und 19. Jahrhunderts aufgenommen hat, fällt der erste Blick auf ein Seerosenmotiv von Monet. Der große Mittelsaal mit den Impressionisten und Postimpressionisten ist das Herzstück dieser Abteilung, die von den deutschen Romantikern über den deutschen und französischen Realismus bis zum Symbolismus Einblick in alle repräsentativen Kunstströmungen jener Epoche vermittelt.

Wallraf-Richartz-Museum, Martinstraße 39, 50667 Köln Öffnungszeiten: dienstags 10 - 20 Uhr, mittwochs bis freitags 10 - 18 Uhr, samstags und sonntags 11 - 18 Uhr

ots Originaltext: Stadt Köln Museumsreferat

Pressekontakt:
Museumsreferat, Öffentlichkeitsarbeit, Tel. +49-(0) 221-221-22334 pr@museenkoeln.de, www.museenkoeln.de

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | EUN/OTS