Chorherr: "Radweg - Umfaller von Görg und Svihalek"

Wien setzt schlechte Tradition der Radweg-Lücken fort

Wien (Grüne) - "Als einen Umfaller aller ersten Ranges" bezeichnet Christoph Chorherr, Klubobmann der Wiener Grünen, die nunmehr bekannt gegebenen Pläne zum Straßenumbau bei der sogenannten 2er-Linie. "Genau das, was alle RadfahrerInnen an Wien so kritisieren, geschieht jetzt aufs Neue: Wieder werden statt durchgehender Radwegverbindungen nur Bruchstücke errichtet", stellt Chorherr fest. "Es ist grotesk! Da hat Wien ein hübsches Verkehrskonzept, in dem eine Verdopplung des Radwegeanteils gefordert wird - und dann passieren bei konkreten Maßnahmen solche unglaublichen Planungsfehler", so der Grüne Verkehrsexperte. "Statt des Radweges wird die 2er-Linie jetzt sogar für den Autoverkehr in Richtung Wienzeile durchgehend auf 3 Fahrspuren ausgebaut", so Chorherr.

Die Grünen nehmen diese Entscheidung jedenfalls nicht zur Kenntnis und überlegen sich ernsthaft Protestaktionen gegen diese Entscheidung. Chorherr: "Ein laufender Wahlkampf eignet sich sicherlich nicht, derartig fundamentale verkehrspolitische Entscheidungen zu treffen. Die Phantasie der Grünen ist bekanntlich grenzenlos". Zur Erinnerung: Es gab im Herbst den klaren Wunsch der zuständigen Bezirksvertretungen einen durchgehenden Radweg auf der 2er Linie zu errichten.

Enttäuscht über die Entscheidung zeigt sich neben den Grünen in der Josefstadt auch der Klubobmann der Neubauer Grünen, Thomas Blimlinger. Die Grünen in den beiden Bezirken haben in den letzten Monaten Druck für einen durchgängigen Radweg erzeugt. "Hier wurde eine Jahrhundertchance vertan. Görg und Svihalek tragen dafür die volle politische Verantwortung", so Blimlinger.

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