Dirnberger: Bartenstein soll nicht als Lobbyist der Handelskonzerne agieren

Statt Arbeit auf Abruf eine vierstündige durchgehende tägliche Mindestarbeitszeit

Wien (OTS) - Mit seinem Plan zur Ausdehnung der Ladensöffnungszeiten auf 72 Stunden ist Minister Bartenstein in Österreich nicht mehrheitsfähig. Dieses Vorhaben würde die hunderttausenden Beschäftigten und die Klein- und Mittelbetriebe im Handel enorm belasten. Das sagt heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) zur laufenden Diskussion über die Ladenöffnungszeiten. Die Vorstellungen von liberaler Wirtschaft des Ministers Bartenstein ist seine private, aber nicht die der Bevölkerung, der Konsumenten und der betroffenen Angestellten und Unternehmer. Bartenstein agiert hier ausschließlich als Lobbyist der Handelskonzerne wie Billa.

Viel wichtiger als eine Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten wäre eine Besserstellung der Handelsangestellten und Abschaffung der diversesten Missstände: Unbezahlte Überstunden, willkürlich angesetzte Arbeitszeiten, unbezahlte Arbeit vor und nach Geschäftsöffnung. Zentrale Forderung Dirnbergers ist dabei eine durchgehende vierstündige tägliche Mindestarbeitszeit, die künftig einiges an Willkür von Seiten der Konzernleitungen - Arbeit auf Abruf - verhindern würde. Weiters, so Dirnberger, muss die Bestimmung des freien Samstages jede Woche bestehen bleiben. Das ist für eine Familienpartei eine zentrale Forderung im Interesse jener hunderttausenden Frauen, die als Handelsangestellte tätig sind.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

AK-Vizepräsident
Alfred Dirnberger
Tel.: (01) 58883 1706

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKD/OTS