Lkw-Road-Pricing: Reheis kritisiert Verkehrsministerin - "Unendliche Geschichte"

Wien (SK) "Leider verfolgt auch die neue Ministerin Forstinger den Verzögerungskurs ihres Vorgängers und schiebt die Einführung des Lkw-Road-Pricing wieder hinaus", ärgert sich der Tiroler SPÖ-Abgeordnete Gerhard Reheis über die "unendliche Geschichte des Lkw-Road-Pricing". Verkehrsministerin Forstinger hatte im Parlament versprochen, dass der Zeitplan 2002 für die Einführung des Lkw-Road-Pricing eingehalten werde, sagte Reheis, nun drohe aber eine neuerliche Verschiebung der Umsetzung "auf 2004 oder noch später", kritisierte Reheis. ****

"Damit gewinnt die Transit- und Lkw-Lobby wieder viel Zeit und Geld. Insgesamt verzichtet die Bundesregierung durch diese Verzögerung auf weitere 2,5 Milliarden Schilling pro Jahr - Mittel, die der dringend notwendigen Autobahnsanierung entgehen. Durch die jahrelange Verzögerung der Einführung dieser Lkw-Maut zu Gunsten der Transit-und Lkw-Lobby entgingen unserem Land schon bisher an die zwölf Milliarden Schilling, und dieser Verlust wird sich durch diese weitere Verzögerung auf 16 bis 18 Milliarden Schilling erhöhen", erklärte Reheis am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

"Umgelegt auf Tirol könnte mit diesen Mitteln sowohl der dringend notwendige Tschirganttunnel als auch die zweite Röhre des Roppener Tunnels und weitere dringende Verkehrsprojekte wie der Schienenausbau finanziert werden", betonte Reheis abschließend. (Schluss) wf

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