• 11.01.2001, 11:49:57
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  • OTS0158

Internationales Digitalisierungsprojekt unter österreichischer Leitung angelaufen.

Ministerin Gehrer: "Entwicklungsschub für die Informationstechnologien"

Wien (OTS) - Im Rahmen des EU-Programmes "Technologien für die
Informationsgesellschaft" (IST) nehmen die Bibliotheken der
Universitäten Graz, Linz und Innsbruck an dem internationalen
Digitalisierungsprojekt "META-E" teil. Koordinator des insgesamt 14
Partner aus 7 Ländern umfassenden Projektkonsortiums ist die
Universität Innsbruck. Ministerin Gehrer gab jetzt grünes Licht für
eine nationale Zusatzfinanzierung des überwiegend aus EU-Mitteln
geförderten Projekts. ****

Ziel des Projekts META-E ist es, die Digitalisierung von Druckwerken
wie Büchern, Zeitschriften und Nachschlagewerken aus dem Blickwinkel
der Haltbarkeit zu verbessern, sie weniger kosten- und
personalintensiv zu gestalten und den Zugang zu den digitalisierten
Werken durch den Einsatz modernster Techniken zu vereinfachen. Nach
dem Prinzip des "design for all" wird auch auf die Zugänglichkeit
dieser Werken für Sehbehinderte großer Wert gelegt.
Das in dem Projekt verfolgte Konzept der automatischen Generierung
von Metadaten bei der digitalen Konvertierung ist höchst innovativ
und wird weltweit Standards für die Buchdigitalisierung setzen.

Mit diesem Projekt wird in Österreich erstmals in größerem Maßstab
die für die Zukunft so wichtige Technologie der Buchdigitalisierung
eingeführt. Damit werden die Voraussetzungen für eine systematische
Konvertierung des österreichischen Kulturguts in digitale Objekte
geschaffen. Insbesondere die Lösung des Problems der "digital
preservation", also der richtigen Strategie für die Haltbarkeit
digitaler Daten und Objekte, ist ein zentrales Ziel von META-E.

"Ich erwarte mir von diesem Projekt einen Entwicklungsschub in dem
für die Zukunft höchst bedeutsamen Bereich der
Informationstechnologie" erklärte Bildungsministerin Gehrer
anläßlich der Genehmigung der Zusatzfinanzierung durch ihr Ressort.
"Initiativen im IT-Bereich gehören zu den Schwerpunkten der
Tätigkeit meines Ministeriums in dieser Legislaturperiode", sagte
die Ministerin und hob die führende Rolle österreichischer
Universitäten bei dieser internationalen Forschungskooperation
hervor.

Rückfragehinweis: bm:bwk/öffentlichkeitsarbeit/wf

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