Internationales Digitalisierungsprojekt unter österreichischer Leitung angelaufen.

Ministerin Gehrer: "Entwicklungsschub für die Informationstechnologien"

Wien (OTS) - Im Rahmen des EU-Programmes "Technologien für die Informationsgesellschaft" (IST) nehmen die Bibliotheken der Universitäten Graz, Linz und Innsbruck an dem internationalen Digitalisierungsprojekt "META-E" teil. Koordinator des insgesamt 14 Partner aus 7 Ländern umfassenden Projektkonsortiums ist die Universität Innsbruck. Ministerin Gehrer gab jetzt grünes Licht für eine nationale Zusatzfinanzierung des überwiegend aus EU-Mitteln geförderten Projekts. ****

Ziel des Projekts META-E ist es, die Digitalisierung von Druckwerken wie Büchern, Zeitschriften und Nachschlagewerken aus dem Blickwinkel der Haltbarkeit zu verbessern, sie weniger kosten- und personalintensiv zu gestalten und den Zugang zu den digitalisierten Werken durch den Einsatz modernster Techniken zu vereinfachen. Nach dem Prinzip des "design for all" wird auch auf die Zugänglichkeit dieser Werken für Sehbehinderte großer Wert gelegt.
Das in dem Projekt verfolgte Konzept der automatischen Generierung von Metadaten bei der digitalen Konvertierung ist höchst innovativ und wird weltweit Standards für die Buchdigitalisierung setzen.

Mit diesem Projekt wird in Österreich erstmals in größerem Maßstab die für die Zukunft so wichtige Technologie der Buchdigitalisierung eingeführt. Damit werden die Voraussetzungen für eine systematische Konvertierung des österreichischen Kulturguts in digitale Objekte geschaffen. Insbesondere die Lösung des Problems der "digital preservation", also der richtigen Strategie für die Haltbarkeit digitaler Daten und Objekte, ist ein zentrales Ziel von META-E.

"Ich erwarte mir von diesem Projekt einen Entwicklungsschub in dem für die Zukunft höchst bedeutsamen Bereich der Informationstechnologie" erklärte Bildungsministerin Gehrer anläßlich der Genehmigung der Zusatzfinanzierung durch ihr Ressort. "Initiativen im IT-Bereich gehören zu den Schwerpunkten der Tätigkeit meines Ministeriums in dieser Legislaturperiode", sagte die Ministerin und hob die führende Rolle österreichischer Universitäten bei dieser internationalen Forschungskooperation hervor.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

bm:bwk/öffentlichkeitsarbeit/wf

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWI/OTS