Bauer: Heimat, Sicherheit und Beschäftigung Hauptanliegen der Bevölkerung für 2001

Wien (SK) Wichtige Werte und Anliegen der Österreicherinnen und Österreicher zur Jahreswende präsentierte SPÖ-Abgeordneter Hannes Bauer im Rahmen einer Pressekonferenz des Institutes für Trendanalysen und Krisenforschung: "Die Österreicher und Österreicherinnen wollen Geborgenheit und verbinden mit dem Begriff Heimat sehr positive Gefühle. Sicherheit, Bildung und Arbeit sind die persönlichen Hauptanliegen der Österreicherinnen und Österreicher für 2001", erläuterte Bauer. ****

Die Untersuchung habe aber auch aufgezeigt, dass die Begriffe Euro, EU sowie Kapitalismus bei der Bevölkerung neutrale bis eher unangenehme Gefühle auslösen. Hier ist eine intensive Informationsarbeit erforderlich, um den Österreicherinnen und Österreichern gewisse Ängste zu nehmen.

Die Österreicherinnen und Österreicher wollen aber auch bewährte Institutionen erhalten; das hat die repräsentative Befragung ganz deutlich gezeigt: Der österreichischen Sozialpartnerschaft wurde insgesamt ein gutes Zeugnis von den Befragten ausgestellt. Zur wiederholt gestellten Frage in diversen Erhebungen, ob sich die Sozialpartnerschaft überholt hat, sprachen sich rund 67 Prozent für deren Beibehaltung aus und sprechen ihr auch einen positiven Einfluss auf das soziale Klima in den Betrieben und für eine verantwortungsvolle Lohnpolitik zu. "Generell wird die österreichische Sozialpartnerschaft als wichtiger Garant für eine verantwortungsvolle Lohn- und Gehaltspolitik, für die Sicherheit der Arbeitsplätze sowie für ein positives Betriebsklima gesehen", sagte Bauer.

Ein eindeutiger Trend zu mehr inhaltlichem Profil und klaren Positionierungen lasse sich für die politischen Parteien ablesen:
Immerhin rund die Hälfte der befragten WechselwählerInnen hatte angegeben, eine andere Partei gewählt zu haben, weil "die bisher gewählte Partei nichts zu bieten hat, wofür man sich begeistern kann" oder "weil die Partei ihre Grundsätze vernachlässigt hat".

Als weitere wichtige Resultate sind der Wunsch der Bevölkerung nach sozialer Gerechtigkeit und die Ablehnung von politischer Aggression -wie von der FPÖ immer wieder praktiziert wird - anzuführen. "Die Österreicherinnen und Österreicher sind sich bewusst, dass die Regierung sparen muss. Rund 73 Prozent der Befragten haben aber zum Sparkurs die Meinung vertreten, dass die Reichen geschont und die Ärmeren zur Kasse gebeten werden. Bei weiteren Maßnahmen zur Budgetkonsolidierung muss diese soziale Schieflage unbedingt beseitigt werden", schloss Bauer. (Schluss) ns/mm

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