Zellot fordert strengere Kontrollen und Etikettierung von Futtermitteln

Wien, 2001-01-11 (fpd) - "In Zeiten von BSE ist es für die Bauern überlebenswichtig zu wissen, was ihre Futtermittel enthalten", erklärte heute der freiheitliche Abg. Roland Zellot. ****

"In Deutschland treten immer mehr BSE-Fälle auf, bei denen die Bauern unverschuldet zum Handkuß kommen", so Zellot. Um einer derartigen Entwicklung wie in Deutschland oder anderen EU-Staaten entgegenzuwirken, müßten zum Schutz der Bauern noch strengere Maßnahmen ergriffen werden. Damit die heimischen Rinderbauern weiterhin für eine gute und ehrliche Qualität bei Fleisch und Fleischprodukten garantieren könnten, sei es notwendig, daß auch die Futtermittel etikettiert und strenger kontrolliert würden.

"Die von anderen EU-Staaten gesetzten Maßnahmen sind zur Bewältigung der BSE-Krise nicht ausreichend," meinte der Vizepräsident der Kärntner Landwirtschaftskammer. "Österreichs Bauern garantieren bei den Handelsketten für Produktwahrheit. Die Bauern verlangen daher die gleiche Produktwahrheit bei den Futtermitteln. Bundesminister Molterer wird aufgefordert, zum Schutz der österreichischen Bauern und Konsumenten eine bessere Futtermittelkontrolle sowie die Etikettierung von Futtermitteln einzuführen", so Zellot weiter. Die Freiheitliche Bauernschaft habe in Kärnten bereits eine Sondersitzung der Landwirtschaftskammer zu diesem Thema einberufen. (Schluß)

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