Vorbildliche Regelungen für Skilehrer und Bergführer

LR Stemer: Gesetzesentwürfe gehen demnächst in die Begutachtung

Bregenz (VLK) - In enger Zusammenarbeit haben die
Abteilungen Sport und Gesetzgebung des Landes sowie Vertreter
der Skilehrer und Bergführer im letzten Jahr an den Entwürfen
für ein neues Skischulgesetz bzw. Bergführergesetz gefeilt.
Laut Gesetzgebungslandesrat Siegi Stemer geht es darum,
"einen modernen und unbürokratischen Rahmen für die sich
ständig verändernden Gegebenheiten zu schaffen." In den
nächsten Wochen sollen die beiden Gesetzestexte in die
Begutachtung gehen. ****

Laut Landesrat Stemer ist es schon Tradition, dass die Vorarlberger Regelungen für Skilehrer und Bergführer Vorbild
sind, etwa für Entscheidungen der EU-Kommission, mit welchen
bei fehlenden Ausbildungsstandards von auswärtigen Skilehrern
und Bergführern Eignungsprüfungen vorgeschrieben werden
können. "Das hohe Qualitäts- und Sicherheitsniveau der österreichischen Skischule wurde damit europaweit neuerlich verankert", vermerkt Stemer - selbst staatlich geprüfter
Skilehrer - mit Freude.

Das neue Skischulgesetz trägt EU-bedingten Änderungen
sowie aktuellen Entwicklungen im Skilauf Rechnung. Stemer:
"Neue Techniken wie das Carven, die Wiederentdeckung des
Telemarkens sowie das Snowboarden verlangen eine umfassende Ausbildung. Besonderes Augenmerk wird dem Aspekt der
Sicherheit geschenkt. Die Ausbildung und Ausübung des Berufs
soll höchste Qualitätsansprüche aufweisen."

Die Änderung des Bergführergesetzes regelt auch das Führen
und Begleiten bei Canyoning-Touren (Schluchtentouren). "Wegen
der erheblichen Gefahren kommen dafür nur entsprechend
ausgebildete Personen in Frage. Neben dem Beruf des
Bergführers und Wanderführers enthält das neue Gesetz daher
auch den Beruf des Canyoning-Führers", erklärt Landesrat
Stemer.

Beide Gesetzesentwürfe bringen für das Land keinen
Mehraufwand und sind EU-konform, betont der Landesrat
abschließend.
(gk/gw,nvl)

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