Stiefsohn (KPÖ) sorgt sich um den Gesundheitszustand von Bürgermeister Häupl

Wien (OTS) - "Langsam, aber sicher mache ich mir ernste Sorgen um den Gesundheitszustand von Herrn Bürgermeister Häupl. Wenn Häupl nämlich erklärt, daß er durch die EU den städtischen Nahverkehr gefährdet sieht und er sich um den "46er seines geliebten Heimatbezirks" sorgt, so hat er entweder die letzten Jahre verschlafen oder er übt sich wieder einmal in Populismus", so die Vorsitzende der KPÖ-Wien Waltraud Stiefsohn.

Stiefsohn zum Grund ihres Ärgers: "Häupl und die SPÖ haben die Ausgliederung der Wiener Stadtwerke, der Kindergärten und des Spitalswesens, welche dem neoliberalen Wahn geschuldet sind, selbst durchgesetzt. Häupl mußte zudem seit Jahren klar sein, daß die EU auch den Nahverkehr der Profitlogik unterwerfen wird. Daß dies zu Personalabbau und Lohndumping auf Seiten der Bediensteten im Bereich des Öffentlichen Verkehrs und zu Verschlechterungen für die KonsumentInnen führen wird, zeigen alle europäischen Beispiele. Seine jetztige Empörung ist also pure Heuchelei".

Die KPÖ, so Stiefsohn, werde "interessiert verfolgen, ob die SPÖ-Vertreter in der EU der Richtlinie der Kommission zustimmen werden oder nicht". Zudem hätte die SPÖ-Wien auch noch die Möglichkeit "die Privatisierungen zu torpedieren, indem die Ausschreibung der Verkehrslinien mit so vielen Auflagen versehen wird, daß es sich für Private nicht mehr rechnet", so Stiefsohn.

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