SchülerInnen fordern Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahlen auf 25

AKS leistet Beitrag zum bildungspolitischen Neuanfang mit Diskussionsinitiative "form the future2"

Wien (SK) "Die Bildungsqualität leidet massiv unter den überbordenden KlassenschülerInnenzahlen. Eine individuelle Förderung von SchülerInnen wird in den tausenden Klassen mit über 30 SchülerInnen zur Unmöglichkeit", unterstützte Oliver Prausmüller, Bundesvorsitzender der AKS, die Petition der österreichischen ElternvertreterInnen zur Senkung der Höchstzahlen. ****

"Mit Jahresanfang hat die AKS die bildungspolitische Reforminitiative 'form the future2' gestartet. Ziel ist es, Bildungsministerin Gehrer die Betroffenheit vor Ort und konkrete Reformvorschläge wiederum vor Augen zu führen. Den Höhepunkt von 'form the future2' wird der größte bundesweite SchülervertreterInnenkongress von 2. bis 4. März darstellen", informierte Prausmüller. "In der Folge wird ein nochmaliger Forderungskatalog an Bildungsministerin Gehrer ergehen", schilderte Prausmüller das weitere Vorgehen von SchülerInnenseite.

"Ein bildungspolitischer Neuanfang kann im Sinne unserer Zukunft nicht weiter hintangestellt werden. Der Umbau der Oberstufe zu einem Modulsystem, die Schaffung ausreichender Ausbildungsplätze im IT Bereich, der Aufbau eines umfassenden Förderkurssystems und die Einführung des verpflichtenden LehrerInnenfeedbacks dürfen nicht weiterhin vernachlässigt werden. Ca. 1,6 Mrd. Schilling für Nachhilfe aus privater Hand und ca. 50.000 SitzenbleiberInnen pro Schuljahr müssen endlich gegensteuernde Maßnahmen nach sich ziehen", forderte der
SchülerInnenvertreter.

"Auf die Stellungnahme von Ministerin Gehrer auf unser letztes Frühjahr entwickeltes Forderungspapier 'form the future' warten wir weiterhin. Zwei Bekenntnisse Gehrers zur Umsetzung einer Bildungsreform sind unabdingbar: Einerseits das klare Zugeständnis, dass die notwendigen finanziellen Mittel offensiv zur Verfügung gestellt werden, andererseits ist die Einbindung der SchülerInnen Vorraussetzung für zielgerichtetes Vorgehen", so
Prausmüller weiter.

"Orientiert sich Gehrer in Zukunft an SchülerInneninteressen, muss auch ihre Forderung nach 'Erziehungsvereinbarungen' in die Kategorie 'kontraproduktiv' fallen", schloss der Bundesvorsitzende.

Für weitere Informationen stehen wir unter 0699/114 08 142 (O. Prausmüller) bzw. oliver@aks.at zur Verfügung. (Schluss) wf/mm

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