Alpine Ski-WM St. Anton: 70 Stunden live in ORF 1

Wien (OTS) - Seine Performance bei der Alpinen Ski-WM St. Anton
2001 präsentierte der ORF am Mittwoch, dem 10. Jänner 2001, beim K. u. K. Hofzuckerbäcker Demel in Wien.

ORF-TV-Sportchef Elmar Oberhauser zu der Berichterstattung des ORF von der Alpinen Ski-WM: "Vor ungefähr zwei Jahren habe ich gesagt, wir wollen die beste Nordische Ski-WM machen, die es je gegeben hat. Ich habe damals den Mund ein bisschen voll genommen, aber es hat funktioniert. Von der FIS haben wir für unsere Übertragungen aus der Ramsau eine Goldmedaille bekommen. Jetzt haben wir den gleichen Anspruch. Wir möchten die beste Ski-WM aller Zeiten machen. Und ich bin sicher, dass wir das auch schaffen."

ORF-Informationsintendant Hannes Leopoldseder hob hervor, dass "die Ski-WM ein Markstein für den ORF zum Beginn des dritten Jahrtausends" ist. Er verwies auch auf die erfolgreichen Übertragungen des ORF SPORT im Jahr 2000 von den Olympischen Spielen, der Fußball-EM, dem Formel-1-Grand- Prix und Ski alpin und nordisch. So erreichte beispielsweise die Herren-Abfahrt in Kitzbühel einen Marktanteil von 84 Prozent.

Der Technische Direktor des ORF, Peter Moosmann: "Der technische Aufwand bei der Alpinen Ski-WM ist für den ORF enorm. Perfekte Übertragungen von einem derartigen Großereignis können nur dann gelingen, wenn die Koordination innerhalb des Technikteams stimmt und auch die Zusammenarbeit mit Redaktion und Regie funktioniert. Dass das bei uns klappt, haben wir in der Vergangenheit schon oft bewiesen. Deshalb kann ich auch aus St. Anton Übertragungen versprechen, die den TV-Sehern in aller Welt viel Freude bereiten werden."

Als Vertreter des Organisationskomitee der Ski-WM St. Anton war Pressechef Gerhard Zimmer zu Gast. Zimmer bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem ORF. Zimmer: Wir wissen, wie wichtig der ORF ist, weil die WM an den Bildern des ORF gemessen wird."

Größter personeller und technischer Aufwand

Das Ziel für den ORF, den Host-Broadcaster bei der Alpinen Ski-WM St. Anton 2001, ist klar formuliert: die besten Übertragungen von einer Ski-Weltmeisterschaft, die es je gegeben hat. Der ORF wird mit größtem personellen und technischen Aufwand nicht nur die Faszination des Skisports, sondern auch die Schönheit der Tiroler Arlberggemeinde St. Anton ins Bild rücken und in die ganze Welt transportieren. Österreichs TV-Seher dürfen sich auf rund 70 Stunden Live-Übertragungen aus St. Anton in ORF 1 freuen. Zum Live-Programm gehören die Rennen, die Trainings, das WM-Studio und das Rahmenprogramm wie Eröffnungsfeier, Siegerehrungen und Startnummernauslosungen. Das WM-Studio gibt es täglich live aus St. Anton. Die ORF-Übertragungen beginnen am Sonntag, dem 28. Jänner, um 16.30 Uhr mit der Dokumentation "'...durch die Natur entzückt' - 100 Jahre Skiclub Arlberg".
Der ORF ist unter der Leitung von ORF-TV-Sportchef Elmar Oberhauser mit rund 400 Mitarbeitern in St. Anton vertreten, 25 davon sind redaktionelle Mitarbeiter. Zum Technik-Aufgebot gehören vier Übertragungswagen und 20 Zusatzfahrzeuge, je nach Bewerb bis zu 37 Kameras und zwei Helikopter. Zwei technische Besonderheiten sind hervorzuheben: Zum einen in Torstangen eingebaute Kameras, die einzigartige Perspektiven liefern sollen. Zum anderen das Analysesystem InMotion, das interessante Head-to-Head-Studien ermöglichen wird. Handkameras, Kamerakräne und Funkkameras runden das Technik-Aufgebot ab. Allein für die Herrenbewerbe wurden 130 Kilometer Übertragungsleitungen fix installiert und großteils unterirdisch in Rohren vom Start bis ins Ziel verlegt.

45 TV-Stationen übertragen ORF-Bilder in alle Welt

In der WM-Halle ist auch das Internationale Broadcasting Center untergebracht, in dem sich die Produktionsstätten des ORF und der ausländischen Rundfunkanstalten befinden. Rund 45 internationale TV-Anstalten werden die ORF-Bilder in alle Welt übertragen. Der TV-Compound bietet auf 5.500 Quadratmeter Ü-Wagen-Stellplätze und Platz für Container-Einheiten. Zu den fixen Einrichtungen im TV-Compound gehören der Hauptkontrollraum, die Produktionsleitung und der Aufzeichnungscontainer. Das technische Konzept sieht vor, dass alle Kamerasignale zu einer zentralen Stelle im TV-Compound übertragen werden und abhängig vom Bewerb auf bis zu drei Regieplätze aufgeteilt werden. Zusätzlich hat die Endregie des internationalen Übertragungswagens Zugriff auf alle Streckenkameras.

Das ORF-Team

Gesamtleitung: TV-Sportchef Elmar Oberhauser; Technischer Direktor:
Peter Moosmann; Organisation Finanzen / Produktion: Hans Peter Trost

Redaktion:
Verantwortlicher Redakteur: Robert Waleczka; Redakteur live: Gerhard Lackner; Redakteur Studio: Michael Berger; Kommentatoren: Heinz Prüller (Damen), Robert Seeger (Herren); Kokommentatoren: Armin Assinger (Speed-Events Damen und Herren), Hans Hinterseer (Technische Bewerbe Herren), Thomas Sykora (Technische Bewerbe Damen); Studiomoderator und Moderator Live-Strecke: Rainer Pariasek; Interviewer (Positionen: Start, Trainer, Ziel): Tanja Bauer, Andreas Felber, Christian Nehiba, Oliver Polzer, Ulrike Schwarz-Hinterberger; Reporter: Tanja Bauer, Peter Brunner, Andreas Felber, Andreas Gröbl, Oliver Polzer, Ulrike Schwarz-Hinterberger, Christian Nehiba, Hans-Peter Stauber, Alexander Strohmer, Marc Wurzinger; Sendungsverantwortlicher "Sport am Sonntag" aus St. Anton: Michael Knöppel

Regie:
Internationale Regie: Fritz Melchert (Chefregisseur), Peter Baumann, Werner Eksler, Sepp Friedl; Nationale Regie: Michael Kögler

Technik: Technischer Direktor: Peter Moosmann; Technische Gesamtleitung: Johannes Hoche; Koordination: Martin Binder

Der Mann für das ORF-Wetter ist so wie bei der Nordischen Ski-WM 1999 in der Ramsau Carl Michael Belcredi.

Jahrzehntelange Erfahrung des ORF bei der Übertragung alpiner Skirennen

Fast genau vor zwei Jahren war der ORF Host-Broadcaster bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in der Ramsau. Für die Übertragungen von dieser WM wurde der ORF mittlerweile mehrfach geehrt. Die höchste Auszeichnung vergab FIS-Präsident Gian-Franco Kasper an den ORF, nämlich eine WM-Goldmedaille. In St. Anton ist der ORF nun Host-Broadcaster bei einer alpinen Weltmeisterschaft und kann dabei auf die Erfahrung von mehr als vier Jahrzehnten zurückgreifen. Bereits 1956 übertrug der ORF Skirennen von den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo. Österreichs Fernsehzuschauer konnten sich dadurch an den großartigen Erfolgen von Toni Sailer erfreuen. Zwei Jahre später wurde die Ski-Weltmeisterschaft im österreichischen Badgastein ausgetragen. Der ORF war Host-Broadcaster und lieferte die Fernsehbilder für das europäische Ausland. Schon damals bekam der ORF höchste Anerkennung für seine Übertragungen. In den folgenden Jahrzehnten konnte der ORF bei weiteren vier Großereignissen seinen "alpinen Erfahrungsschatz" als Host-Broadcaster erweitern: 1964 und 1976 bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck und 1982 in Schladming bzw. 1991 in Saalbach bei Weltmeisterschaften. Darüber hinaus überträgt der ORF Jahr für Jahr zahlreiche Weltcuprennen aus Österreich in die ganze Welt.

(Fotos via APA)

Das ORF-Spezial "Alpine Ski-WM St. Anton 2001" mit ausführlichen Informationen zur ORF-Performance in St. Anton sowie Fotos des ORF-Teams/ORF-Kameras und Grafiken mit den Kamerapositionen an den Rennstrecken können unter der unten angeführten Telefonnummer bzw. unter E-Mail »christian.huber@orf.at« angefordert werden.

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