- NEWS exklusiv: Strafantrag der Wiener Staatsanwaltschaft

Wien (OTS) - gegen Salzburgs FPÖ-Mann Karl Schnell in Sachen Klestil. - Schnell wegen Verdachts der Beleidigung gemäß § 115 StGB.

Verfolgt.
Utl.: Vorausmeldung zu NEWS 2/01 v. 11.01.2001 =

Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen
erscheinenden Ausgabe berichtet, erfolgt der Strafantrag der Wiener Staatsanwaltschaft gegen den Salzburger FPÖ-Mann Karl Schnell gemäß § 115 des StGB. Schnell wird also vorgeworfen, Bundespräsident Thomas Klestil beleidigt zu haben, als er öffentlich anmerkte, die Bezeichnung "Lump" sei für diesen noch "zu harmlos". Der Strafantrag, dessen Einleitung Bundespräsident Thomas Klestil in der Vorwoche genehmigte, trägt die Aktenzahl 1 St 52.975/00 und lautet: "Der Landesobmann der Salzburger FPÖ und Abgeordnete zum Salzburger Landtag, Dr. Karl Schnell, ist verdächtig, das "Vergehen der Beleidigung nach § 115 Abs. 1 StGB am 28.11.2000 dadurch begangen zu haben, dass er anlässlich einer Parteiveranstaltung in Salzburg die Person des Bundespräsidenten betreffend öffentlich äußerte: ,....und dann sich vor laufender Kamera benimmt, als wäre er kein Österreicher. Und dann, liebe Freunde, möglicherweise dieses Österreich, das sich nichts vorzuwerfen hat, im Ausland schlecht macht. Und da findet man keine Worte, denn Lump ist da eigentlich noch ein harmloser Ausdruck, weil das habe ich auch meinen Hund genannt ... Mein Hund hieß Lumpi, weil er ein lieber netter Falott war, aber eine liebe nette Geste des Herrn Bundespräsidenten war diese Aktion sicher nicht!"

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