LIF fordert völlige Freigabe der Ladenöffnungszeiten

Bolena: "Österreich hat die restriktivsten Öffnungszeiten Europas!"

Wien (OTS) - Als nur sehr kleinen Schritt in die richtige
Richtung bezeichnete heute die Wiener LIF-Chefin Alexandra Bolena den Vorstoß von Minister Martin Bartenstein in Richtung Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten. "Sein Vorschlag bedeutet nach wie vor eine zu große Beschränkung. Das Ziel kann nur die völlige Freigabe der Ladenöffnungszeiten sein", so Bolena.

Auf Unverständnis bei den Liberalen stieß die geforderte Begrenzung der maximalen Handelsöffnungszeiten auf 72 Stunden. "Wozu soll die gut sein? Es ist nicht Aufgabe des Staates, sich hier einzumischen und zu kontrollieren, ob ein Geschäft nun 66, 72 oder mehr Stunden geöffnet hat. Minister Bartenstein solle dem Rat des Rechnungshofpräsidenten Fiedler folgen. Dieser hatte am Montag den Wegfall der Kontrolltätigkeit des Staates bei den Ladenschlusszeiten gefordert. Ziel einer Freigabe der Ladenöffnungszeiten ist ja nicht, dass ein/e HändlerIn den ganzen Öffnungsrahmen ausnutzt, sondern die für sie/ihn optimalsten Zeiten heraussucht", so die LIF-Chefin. HändlerInnen wüssten selbst am besten, wann sie ihre Geschäfte offen halten wollen. Niemand brauche daher die staatlichen Einschränkungen und Kontrollen.

Laut einer groß angelegten Umfrage unter TouristInnen ist ca. ein Drittel der jährlich rund 3,2 Mio. TouristInnen in Wien mit den Öffnungszeiten der Geschäfte unzufrieden. Dies betreffe vor allem die Wochenend- bzw. SonntagstouristInnen, die in Wien vor verschlossenen Geschäften stünden. In Paris, London, Budapest oder Prag könne bei Bedarf rund um die Uhr eingekauft werden, in Wien sei man noch weit davon entfernt.

"Die Beschränkung der Ladenöffnungszeiten ist ein nicht zu rechtfertigender Eingriff in die individuelle Freiheit, im europäischen Kontext unzeitgemäß und für den Wirtschaftsstandort schädlich", so Bolena abschließend.

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