Antoni: 10.000 IT-Ausbildungsplätze rasch schaffen

Kritik der BHS-LehrerInnen-Vertreter unberechtigt

Wien (SK) Als unberechtigt wies SPÖ-Bildungssprecher Dieter Antoni die Kritik von BHS-Lehrervertreter Helmut Skala an SPÖ-Chef Gusenbauer zurück. "Derzeit geltende gesetzliche Bestimmungen können kein Argument gegen Erneuerung sein. Wenn gesetzliche Änderungen notwendig sind, müssen sie rasch erfolgen. Wenn es um Verschlechterungen für die Menschen geht, ist die FP-/VP-Regierung nicht zimperlich und peitscht ein Gesetz nach dem anderen durch", so Antoni Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

So müssten 5.000 Ausbildungsplätze in einjährigen Datenverarbeitungslehrgängen, in zweijährigen Kollegs für Absolventen der Allgemeinbildenden Höheren Schulen sowie Speziallehrgängen für Absolventen von Berufschulen für Jugendliche und Berufstätige mit entsprechender Vorbildung geschaffen werden. Weitere 5.000 Schulplätze müssten in den Berufsbildenden Höheren Schulen eingerichtet werden. Ausgehend von einem Kostenaufwand von durchschnittlich 100.000 Schilling pro SchülerIn beläuft sich der zusätzliche Aufwand auf 1 Mrd. Schilling jährlich. Eine weitere Milliarde Schilling müsste für die Grundausstattung aufgebracht werden, erläuterte Antoni im Detail.

Anstatt im gesamten Bildungsbereich zu kürzen sollte die FP-/VP-Bundesregierung ihre Kreativität dafür verwenden, um zusätzliche Mittel für die Bildung bereitzustellen. In der Wissensgesellschaft entscheide die Qualifikation der Bevölkerung darüber, ob ein Wirtschaftsstandort im internationalen Wettbewerb bestehen könne. Damit seien Investitionen in die Grundausbildung, Berufsausbildung und ständige berufsbegleitende Bildung, Investitionen in die Zukunft unseres Landes und seiner Menschen, schloss der SPÖ-Bildungssprecher. (Schluss) ps/mm

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