NÖ Donaustationen werden generalsaniert

Gabmann: Tourismusoffensive für den Donauraum

St.Pölten (NLK) - Die 18 Anlegestellen für die Personenschifffahrt im niederösterreichischen Donauraum, die das Land Niederösterreich 1999 von der DDSG erworben hat, werden in den nächsten zwei Jahren generalsaniert. Für das umfassende Sanierungsprogramm, das mit Beginn der Schifffahrtssaison 2002 abgeschlossen wird, ist ein Investitionsvolumen von rund 12 Millionen Schilling vorgesehen, erklärte heute Tourismus-Landesrat Ernest Gabmann.

Die Generalsanierung der Schiffsstationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Bemühungen des Landes, den niederösterreichischen Donauraum als überregionales Speerspitzenangebot im Niederösterreich-Tourismus weiter auszubauen und international zu vermarkten. Die Donauregionen Niederösterreichs - allen voran die Wachau - haben, wie Gabmann betonte, unter den niederösterreichischen Tourismusangeboten am Inlands- und Auslandsmarkt eine herausragende Bedeutung und auf Grund der landschaftlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten gute Chancen, neue Niederösterreich-Urlauber zu gewinnen. Neben der Linien- und Ausflugsschifffahrt, die nach dem Ende der DDSG mit neuen Betreibern gut angelaufen ist und sich heuer sehr erfolgreich weiterentwickelt hat, soll künftig vor allem die Kabinenschifffahrt mit ihren kaufkräftigen Touristen angesprochen und für kurze Stopps in Niederösterreich gewonnen werden. Heuer wurden bereits 2.100 Anlegungen von Kabinenschiffen in Niederösterreich verzeichnet.

Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist die Erneuerung der Donaustationen nach modernsten technischen Standards, mit einem einheitlichen und gefälligen Erscheinungsbild sowie nützlichen Informationen für die Gäste. Eine besonders innovative Idee hat dabei das bei der Ausschreibung der Planungsleistungen für die Generalsanierung erfolgreiche Siegerprojekt des Architektenbüros Dipl.Ing. Heinrich Strixner aus Wiener Neudorf entwickelt: Die schwimmenden Stationen werden nicht an Ort und Stelle saniert, sondern in den Wintermonaten, wenn die Personenschifffahrt ruht, in Werften verschifft und dort unter besten technischen Voraussetzungen generalüberholt.

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