GRAS: Skandalöse Studierendenfeindlichkeit von WU-Rektor Hansen

Das "juristische K.o. für Wirtschafts-SinologInnen" entbehrt jeder rechtlichen Grundlage

Wien (OTS) Fassungslos reagiert Werner Hromada, von der GRAS - Grüne & Alternative StudentInnen - in den Senat der Universität Wien entsandt, auf einen Bericht des Standard über das "Juristische K.o. für Wirtschafts-Sinologen". Hansen hat 40 Studierenden die Zulassung zum individuellen Diplomstudium Wirtschaftswissenschaften gekoppelt mit Sinologie verweigert. Diese Entscheidung von Hansen ist "skandalös und studierendenfeindlich". Der Gesetzestext ist nach Meinung Hromadas nach eindeutig, sodaß ein Einspruch gegen die Entscheidung des Rektors Erfolg haben müsse - notfalls müsse man das einklagen.

"Hansen hat sich bereits einmal bewußt über gesetzliche Regelungen hinweggesetzt", so Hromada, "als er dem neuen Studienplan für das Lehramtsstudium Biologie und Warenlehre nicht die finanzielle Bedeckbarkeit bescheinigte, obwohl ihn dieses keinen Groschen gekostet hätte". Derzeit laufe zwar eine Aufsichtsbeschwerde, die Verunsicherung unter den Studierenden sei jedoch so groß, daß diese sich nicht trauen, das neue Studium zu beginnen.

Auch das kaltschnäuzige Hinauswerfen der Studierenden aus dem Studium irregulare "Handelswissenschaft und Sinologie" bei Überschreitung von fünf Semestern ist für Hromada völlig unverständlich. "Das Gesetz läßt genügend Spielraum für studierendenfreundliche Entscheidungen. So etwas liegt aber offensichtlich nicht im Interesse des Rektors!" Auch in diesen Fällen empfiehlt Hromada den Studierenden eine Klage. Die GRAS biete den Studierenden jedenfalls ihre Unterstützung an.

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