e-Government: Amtsverkehr per Mouse-Click BILD

Land baut elektronischen Bürgerservice aus

Bregenz (VLK) - Mit e-Government wird das Land Vorarlberg
heuer eine neue Phase des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien einleiten und seine Net-Angebote umfassend erweitern. Das teilten Landeshauptmann Herbert
Sausgruber und Landesamtsdirektor Werner Brandtner heute,
Dienstag, im Pressefoyer mit. Sie präsentierten auch den Vorarlberger Formularserver, der es Internet-Usern
ermöglicht, über die Homepage des Landes (www.vorarlberg.at) amtliche Vordrucke herunterzuladen und am eigenen Computer auszufüllen. ****

e-Government erweitert das derzeit vor allem aus Informationsseiten bestehende Intra-, Extra- und
Internetangebot des Landes zu einem aktiven Online-Service,
der Kommunikations- und Transaktionsdienste umfasst. Ziel ist
die effiziente und kostengünstige Abwicklung von Verwaltungsprozessen durch deren Automatisierung und die
Einrichtung eines Portals "Land Vorarlberg", über das diese Dienstleistungen in Anspruch genommen werden können. Landeshauptmann Sausgruber: "e-Government gewährleistet in Qualität und Komfort jenen Standard, der künftig von der Verwaltung erwartet wird."

Mit der Ausarbeitung von e-Government hat
Landesamtsdirektor Brandtner ein Projektteam unter der
Leitung von Christine Bonatti (Abteilung PrsI) beauftragt.
Für externe Beratungsleistungen sowie Hardware- und Softwareausstattungen sind vorerst 1,6 Millionen Schilling
(116.000 Euro) veranschlagt.

Der Formularserver ist im InVoNet (www.vorarlberg.at)
unter "Bürgerservice" und dann unter "Formulare/Anträge" zu finden. Er enthält rund 150 Vordrucke. Anträge können am PC ausgefüllt werden, müssen aber weiterhin der Behörde auf physischem Wege vorgelegt werden, da zwar die rechtlichen Voraussetzungen, aber noch nicht die technischen
Möglichkeiten für eine zweifelsfreie Identifikation des Antragstellers auf elektronischem Wege gegeben sind.
Landeshauptmann Sausgruber sieht im Ausbau der elektronischen Dienste viele neue Möglichkeiten für eine moderne Verwaltung, nicht aber einen Ersatz für den Parteienverkehr und direkte Bürgerkontakte. "Diese Entwicklung bedeutet kein 'Entwededer, oder', sondern eine Ergänzung. Die Vorteile des Amtsverkehrs
per Mouse-Click liegen vor allem in der Entfernungs- und Zeitunabhängigkeit", so Sausgruber.
(gw/tm/dig,nvl)

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