Land NÖ unterstützt eigenes Internetprojekt für Senioren

LH Pröll: Chance für ältere Menschen, am Puls der Zeit zu bleiben

St.Pölten (NLK) - Senioren soll der Zugang zum Internet künftig erleichtert werden, in dem für sie eine entsprechende Internetplattform mit benutzerfreundlicher Hardware und leicht verständlicher Software geschaffen wird. Das Pilotprojekt wurde heute vom Österreichischen Seniorenrat, dem Dachverband der großen Pensionisten- und Seniorenorganisationen Österreichs, gemeinsam mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in St.Pölten vorgestellt. "Niederösterreich ist es ein großes Anliegen, dass auch Senioren die Möglichkeit haben, den Umgang mit diesem Kommunikationsmittel der Zukunft zu erlernen und somit am Puls der Zeit zu bleiben", begründet der Landeshauptmann das besondere Engagement Niederösterreichs, das für diese Initiative fünf Millionen Schilling zur Verfügung stellt. Immerhin gebe es allein in Niederösterreich rund 350.000 Menschen, die älter als 60 Jahre sind. Für sie biete das Internet auch die Chance, ihre Lebensbedürfnisse einfacher und leichter zu bewältigen und sich gleichzeitig mit der jüngeren Generation besser zu verständigen und zu verstehen, ist Pröll überzeugt.

Von Niederösterreich ausgehend will man zunächst eine österreichweite Internetplattform für Senioren schaffen und in weiterer Folge das europaweit größte Internetportal für Senioren mit zielgruppenspezifischen Inhalten errichten, betonten die Präsidenten des Österreichischen Seniorenrates, Bundesminister a.D. Karl Blecha, und Landeshauptmannstellvertreter a.D. Stefan Knafl, die bei diesem Projekt auch auf die Unterstützung der Wirtschaft hoffen. Vor allem für die Anschaffung der Hardware, die auch für Senioren, die kaum EDV-Kenntnisse und wenig Erfahrung beim Umgang mit einem PC haben, leicht bedienbar ist, werden Sponsoren (wie bei den Handys) gesucht. Konkret handelt es sich bei der Hardware um eine Ausstattung mit der Bezeichnung "WebPad", die einen einfachen technischen Zugang zum Internet ermöglichen soll, deren Anwendung auf die älteren Menschen abgestimmt und bereits voll programmiert ist und möglichst kostengünstig erhältlich sein soll. Neben Niederösterreich hat auch die Telekom Austria bereits einen namhaften Betrag für die Startphase dieses Projektes zur Verfügung gestellt.

Bis April 2001 soll es die ersten Prototypen dieses Projektes, das den Titel "ROBIN GOOD" trägt, in Niederösterreich geben und Portale mit niederösterreichischen Unternehmen aufgebaut werden. Ins Web will man im Juni 2002 gehen und dann auf ganz Österreich, auf Deutschland und schließlich auf den gesamten EU-Raum ausweiten.

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