ACHATZ: "Agrarpolitik muß wieder in österreichische Hände"

Wien, 2000-01-09 (fpd) - "Die EU-Agrarpolitik ist endgültig gescheitert. Von der Herodesprämie bis zu BSE zieht sich ein roter Faden einer völlig verfehlten Förderpolitik der EU. Gefördert werden bis heute Agrarindustrien und Großgrundbesitzer. Die Königin von England bekommt noch immer für ihre Ländereien 60 Millionen S pro Jahr aus Brüssel", kritisierte heute die freiheitliche Agrarsprecherin Abg. Anna Elisabeth Achatz. ****

"Es ist uns noch gut in Erinnerung, als 56 Mrd. im Sumpf der EU verschwanden und die gesamte EU-Kommission daraufhin zurücktreten mußte. Auch ist allgemein bekannt, daß das Fördersystem der EU extrem betrugsanfällig ist. In Spanien werden Prämien für Olivenbäume ausbezahlt, die es gar nicht gibt. Oder die Prämien gehen direkt an die Mafia, wie der kürzlich bekannt gewordene Butterskandal in Deutschland beweist. Das ist aber erst die Spitze eines Eisberges. Aus diesem Grund kann man die Forderungen des Kärntner Landeshauptmannes Dr. Jörg Haider nach Renationalisierung der Agrarpolitik voll inhaltlich nur unterstützen", betonte Aumayr.

Minister Molterer ist dringend aufgerufen, diese Änderungen der Agrarpolitik in den EU-Gremien voranzutreiben. Voraussetzung dafür ist aber, daß er es auch selber will. Der Wahnsinn der EU-Agrarpolitik dokumentiert sich nirgends besser als beim Rinderwahnsinn," meinte Achatz. Bis jetzt beziffert sich der Schaden der Rinderseuche für Österreich bereits auf mehr als 1,4 Mrd. Schilling", so Achatz.

"Deswegen ist der einzig richtige Weg, die Landwirtschaftspolitik wieder in die eigenen Hände zu nehmen und die EU-Beiträge zu kürzen, um sie den eigenen Bauern direkt zukommen zu lassen Die Gesundheit der österreichischen Konsumenten ist zu kostbar, um sie wirtschaftlichen Interessen unterzuordnen", so Achatz abschließend (Schluß)

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