Sichrovsky: Deutscher Außenminister ist das "radikale" Element in der deutschen Regierung

Die Wandlungsfähigkeit Fischers erinnert an Zelig

Wien, 2001-01-09 (fpd) - "Die Vorwürfe gegen den deutschen Außenminister Fischer wegen seiner Beteiligung an den Unruhen und Ausschreitungen während der Studentenrevolte in den 60er Jahren zeigen immer mehr ein Bild eines Mannes, dessen politische Anpassungsfähigkeit an die Figur des Zelig erinnert", stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky fest. Je nach gesellschaftlicher Notwendigkeit scheine der Mann sich vom prügelnden Studenten in einer anarchistischen Organisation bis zum Sanktionsfanatiker in der deutschen Regierung ohne besondere Schwierigkeiten verändern zu können. ****

"Wer in Erinnerung hat mit welch aggressiver Wortwahl und präpotenten Gehabe sich Fischer seiner Meinung nach als Verteidiger der Demokratie während der EU-Sanktionen aufspielte und dabei selbst seine eigene "radikale" Vergangenheit einfach vom Tisch fegt, kann die Wandlungsfähigkeit dieses Mannes nur bewundern", so Sichrovsky weiter. Würden die drei Weisen die deutsche Regierung heute auf einer ähnlichen Grundlage wie die österreichische Regierung beurteilen müßte das Urteil lauten: Eine rotgrüne Koalition linker Parteien mit radikalen Elementen, ist der Generalsekretär überzeugt.

"Mit Recht kann Österreich heute erwarten, daß Fischer sich nicht nur bei dem Polizisten entschuldigt, der damals bei der Demonstration schwer verletzt wurde, sondern auch beim österreichischen Volk, das seine aggressive Hetze ertragen mußte. Wahrscheinlich werden wir vergeblich darauf warten", so Sichrovsky abschließend. (Schluß)

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