ASFINAG: Mittel für Lärmschutzmaßnahmen betragen 2001 über ATS 200 Millionen

Eine Neuregelung für die Lärmschutzkriterien auf Autobahnen und Schnellstraßen machen in den nächsten Jahren Gesamtinvestitionen in Milliardenhöhe notwendig

Wien (OTS) - Seit dem Jahr 2000 gelten für Lärmschutz neue Richtlinien, die um 5 Dezibel herabgesetzte Grenzwerte vorgeben. Die Immissionsgrenzwerte für bestehende Autobahnen und Schnellstraßen betragen nun am Tage 60 Dezibel und in der Nacht 50 Dezibel.

Nicht zuletzt deshalb sind die jährlich notwendigen Investitionen der ASFINAG in Lärmschutzmaßnahmen von 1998 mit ATS 75 Mio. auf heuer über ATS 200 Mio. angestiegen. Für das Jahr 2001 sind sogar bereits mehr als ATS 260 Mio. vorgesehen. Bei den angegeben Zahlen handelt es sich um die Investitionen an bestehenden Strecken mit Ausnahme der Generalsanierungsmaßnahmen auf der A 1 West Autobahn und der Neubaustrecken.

Durchschnittlich bringt eine 2 Meter hohe Lärmschutzwand eine Lärmreduktion von knapp 8-10 Dezibel und kostet etwa ATS 4.000 pro Laufmeter. Insgesamt werden heuer rund 35.000 Meter Lärmschutzwände neu errichtet werden.

Neben den herkömmlichen Lärmschutzmaßnahmen gibt es aber auch technische Innovationen, die immer mehr auch in diesem Bereich Einzug halten. So wird die ASFINAG heuer erstmalig auf einigen Autobahnabschnitten bereits bestehende Lärmschutzwände mit Aufsätzen versehen, die zwar lediglich 40 Zentimeter hoch sind, jedoch aufgrund ihrer speziellen achteckigen Konstruktion Wirkungen erzielen, die einer um ca. 2 Meter höheren Lärmschutzwand entsprechen. Neben den Kosteneinsparungen ergeben sich sowohl für die Kraftfahrer als auch für die Anrainer positive Effekte durch niedrigere Wände.

Finanziert werden die Umweltschutzmaßnahmen an den Autobahnen- und Schnellstraßen durch die Einnahmen der ASFINAG aus dem Vignettenverkauf bzw. auch aus den bestehenden Streckenmauten, die im Jahr 2001 in Summe rund ATS 7,6 Mrd. einbringen werden. Seit Start des Vignettensystems mit 1.1.1997 wurden insgesamt bereits rund ATS 10 Mrd. eingenommen und zweckgebunden für das hochrangige Straßennetz eingesetzt. Rund ATS 400 Millionen wurden seitdem für die Erhöhung des Lärmschutzes alleine an bereits bestehenden Strecken verwendet.

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