"Für Sicherheit früh genug Vorsorge treffen" BILD

Innenminister Strasser und LH Sausgruber ehren Vertreter der Vorarlberger Sicherheitskräfte

Bregenz (VLK) - Im Rahmen eines Festaktes zum
Jahreswechsel überreichten Innenminister Ernst Strasser und Landeshauptmann Herbert Sausgruber Landes- und
Bundesauszeichnungen an Vertreter der Sicherheitskräfte im
Land. Verdiente Persönlichkeiten aus Bundesheer,
Bundesgendarmerie, Zoll- und Sicherheitswache wurden heute,
Montag, im Landhaus in Bregenz ausgezeichnet. ****

Der Landeshauptmann wies dabei auf die Naturkatastrophen
des vergangenen Jahres hin: "Diese haben uns gezeigt, wie
schnell das Wort Sicherheit, in diesen Fällen die Sicherheit
vor Naturereignissen, an Bedeutung gewinnt". Gerade im
Bereich Sicherheit sei es wichtig, früh genug Vorsorge zu
treffen. Sausgruber: "Wir brauchen auch regionale Strukturen.
Bei allen Sparnotwendigkeiten wissen wir, was es bedeutet,
wenn Beamte sich vor Ort mit entsprechender Personenkenntnis
und Ortskenntnis befinden."

Vorarlberg hat höchste Aufklärungsquote

Innenminister Strasser erläuterte in seiner Festansprache
die wichtigsten Ziele und Projekte seines Ministeriums für
die laufende Legislaturperiode. Das Innenministerium verstehe
sich dabei als großes Dienstleistungsunternehmen, dass seine Aufgaben "unparteiisch, ohne Ansehen der Person und im
Interesse des Gemeinwohles ausübt" (Strasser). Der Minister
zollte den Vorarlberger Sicherheitsorganen seinen Respekt:
"Vorarlberg behauptet nämlich bereits seit bald zehn Jahren
die höchste Aufklärungsquote aller österreichischen Bundesländer."

Dank und Anerkennung

Wie Landeshauptmann Sausgruber sprach Strasser den Sicherheitskräften seinen Dank aus: "Gerade in Vorarlberg, wo
durch die Geografie des Landes Hochwasser, Lawinen- und Murenabgänge oft mehr als anderswo gemeinsame Anstrengungen erfordern, erfüllt es mich mit Zuversicht, auf ein derart funktionierendes Gemeinwesen vertrauen zu können."

Die Überreichung von Auszeichnungen erfolgte an folgende Personen:

Sicherheitsmedaillen:

- Oberstleutnant Johannes Grissmann, Lochau: Oberstleutnant Grissmann ist Pionier und Sperroffizier des Militärkommandos Vorarlberg und war leitender Kommandant bei verschiedenen Einsätzen. In dieser Funktion ist er der verantwortliche
Offizier für alle Hilfeleistungen und Assistenzen im Rahmen
des Katastrophenschutzes. So hat er im Besonderen im
vergangenen Jahr zahlreiche Hilfeleistungen im Wegebau sowie Sanierungen für die Gemeinden und Bürger dieses Landes
geplant. Durch diesen besonderen Einsatz konnten Schäden
rasch und vor allem nachhaltig behoben werden.

- Major Martin Hämmerle, Götzis: Major Hämmerle ist
engagierter Milizoffizier und beim Jägerbataillon 33 als Stabsoffizier beordert. In dieser Funktion hat er im Zuge der
Übung des Jägerbataillons 33 in Vorbereitung und Durchführung
vor allem mit Behörden eigenverantwortlich und besonders
engagiert die Interessen der Sicherheit des Bundeslandes
Vorarlberg vertreten.

- Major Gerhard Kuschny, Bregenz: Major Kuschny ist
ausgebildeter Pionieroffizier und Leiter der Stabsabteilung 1
(= Personalchef) im Militärkommando. Er hat sich im
vergangenen Jahr besonders in der Hilfe für Gemeinden
engagiert. So war er der verantwortliche Offizier für Planung
und Durchführung des Brückenbaues der Pioniere in Feldkirch.

- Offiziersstellvertreter Günther Pfanner, Bregenz:
Offiziersstellvertreter Günther Pfanner ist Kommandant der
Räum- und Bergegruppe des ABC-Abwehrzuges der Stabskompanie
im Militärkommando Vorarlberg. In dieser Funktion war er
Kommandant des Assistenzzuges welcher im Rahmen des
Murenabganges in Hohenems im Einsatz war. Bei diesem Einsatz
hat er durch seine umsichtige Kommandoführung und rasche, professionelle Hilfe den betroffenen Bürgern und der Stadt
Hohenems entscheidend geholfen.

- Vizeleutnant Siegfried Schwärzler, Dornbirn: Vizeleutnant Schwärzler ist seit 25 Jahren beim Jägerbataillon 23 in sehr verantwortlichen Kommandanten- und Ausbilderfunktion tätig.
Als Zugskommandant hat er mehrere hundert Vorarlberger Grundwehrdiener und Milizsoldaten mit großem Erfolg
militärisch ausgebildet. Er war oft auch in extremen
Situationen bei Katastropheneinsätzen und im Alpindienst für
die Sicherheit seiner Soldaten verantwortlich.

- Gruppeninspektor Hansjörg Neher, Bregenz: Gruppeninspektor
Neher ist seit dem Jahre 1976 Mitglied des Seedienstes. Seine besonderen Spezialkenntnisse in den Bereichen Seemannschaft
und Aufgaben der Wasserschutzpolizei wurden national und international entsprechend geschätzt. Besondere Verdienste
erwarb er sich in all den Jahren seines Einsatzes im
Seedienst auf dem Gebiet der Menschenrettung.

- Chefinspektor Helmut Maier, Dornbirn: Seit 1973 ist Helmut
Maier bei der Kriminalabteilung und seit 1995
Sachbereichsleiter für den Sachbereich "Organisierte Kriminalität". Dank seines Einsatzwillens ist es ihm in den
letzten Jahren mehrfach gelungen, in Vorarlberg agierende schwerkriminelle Anlagenbetrüger auszumitteln und
beweiskräftig zu überführen.

- Gruppeninspektor Werner Marent, Hard: Werner Marent gehörte
von 1976 bis zu seiner Pensionierung im Juni 2000 dem
Stammpersonal des Seedienstes an. Seine besonderen
Spezialkenntnisse in den Bereichen Seemannschaft und Aufgaben
der Wasserschutzpolizei waren enorm und wurden national und international entsprechend geschätzt. Besondere Verdienste
erwarb er sich in all den Jahren seines Einsatzes im
Seedienst auf dem Gebiet der Menschenrettung.

- Abteilungsinspektor iR Eugen Marte, Viktorsberg: Eugen
Marte konnte für seine langjährige Arbeit als
Postenkommandant des Gendarmerieposten Klaus und nach dessen Auflassung als Kommandant des Gendarmerieposten Sulz hohes
Lob gezollt werden. Es gelang ihm, die Dienststelle in einer
sehr übersichtlichen und sauberen Art zu leiten und die
Beamten zu motivieren.

- Inspektor iR Max Moosbrugger, Hittisau: Max Moosbrugger war
von 1989 bis zu seiner Pensionierung im September 2000 Postenkommandant beim Gendarmerieposten Hittisau. Er
erbrachte als Dienststellenleiter Dienstleistungen, die ihm
nicht nur bei Vorgesetzten und Mitarbeitern sondern auch in
der Bevölkerung Wertschätzung und Anerkennung einbrachten.

- Inspektor iR Walter Rüscher, Mellau: Walter Rüscher war von
1993 bis zu seiner Pensionierung im August 2000
Postenkommandant beim Gendarmerieposten Au. Während seiner
gesamten Gendarmeriedienstzeit, insbesondere während seiner Verwendung in Führungspositionen, bewies er immer wieder
seine Vielseitigkeit, sein Engagement und vor allem die
Freude am Gendarmerieberuf.

Verdienstzeichen des Landes:

- Hermann Jochum, Eichenberg: Im Jahre 1959 rückte Hermann
Jochum zum Bundesheer ein. Nach der Ausbildung zum Milizunteroffizier und später dann zum Milizoffizier
absolvierte er mit entsprechender Truppenverwendung in den
Jahren 1972 und 1973 einen UNO-Einsatz. Bis zum Jahre 1987
war Hermann Jochum Kraftfahroffizier sowie
Wirtschaftsoffizier beim Jägerbataillon 23. Im Jahre 1987
wechselte er zum Militärkommando Vorarlberg und war dort bis
zum Jahre 1993 als Sachbearbeiter für Personalangelegenheiten
im Bereich Miliz- und Reservesoldaten tätig. Im Jahre 1993
wurde er zum Referatsleiter ernannt.

- Josef Zech, Bludenz: Josef Zech ist ein sehr engagiertes
Mitglied im Landespräsidium des Vorarlberger
Kameradschaftsbundes und ein überaus aktiver Vereinsobmann
des Kameradschaftsbundes Bludenz. Er setzt seine langjährigen verdienstvollen Vereinserfahrungen initiativ und
kameradschaftlich verbindend auf Orts- und Landesebene seit
vielen Jahren um. Josef Zech ist unter anderem Mitglied des Schiklubs Bludenz, der Funkenzunft Rungelin, des
Viehzuchtvereines Rungelin, der Bludenzer Alpe sowie dem Kameradschaftsbund Bludenz.

Bitte Sperrfrist bis Montag, 08. Jänner 2001, 18.00 Uhr,
beachten!
(tm/dig,nvl)

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