Auch 2001 große NÖ Ausstellungsprojekte

"Mystik" im Waldviertel und "Tibet" auf der Schallaburg

St.Pölten (NLK) - In Niederösterreich gibt es auch 2001 große Ausstellungsprojekte. Vom sonstigen Zwei-Jahres-Rhythmus abweichend, wird nach der großen erfolgreichen Landesausstellung "Das verlorene Paradies" im Stift Melk auch heuer wieder eine NÖ Landesausstellung durchgeführt: Unter dem gemeinsamen Begriff "Im mystischen Waldviertel" wird in der Burg Ottenstein und im Schloss Waldreichs vom 5. Mai bis 4. November eine zweiteilige Schau präsentiert, die das Waldviertel von seiner geheimnisvollen Seite zeigt. Grundlage dafür bieten große archäologische Forschungsprojekte.

Der Titel des Ausstellungsteiles auf Schloss Ottenstein ist "Sein und Sinn". Im Zentrum steht der archäologische Fund, der Schatz bzw. das Kunstwerk. Die Schau ist nach den Grundbedürfnissen des Menschen aufgebaut, die über Jahrtausende gleichgeblieben sind: Das Streben nach Nahrung und Wärme, das Spannungsfeld zwischen Sexualität und Fruchtbarkeit, das Bedürfnis nach Schutz und geordneten Verhältnissen, Gesundheit und Geborgenheit. All das wird in eindrucksvoller Art und Weise belegt.

"Burg und Mensch" ist der Titel des zweiten Ausstellungsteiles im Schloss Waldreichs. Präsentiert wird die Burg als Symbol und als Bedeutungsträger vom 11. Jahrhundert bis heute. Auch diese Ausstellung bietet prachtvolle Originalexponate, Tafelbilder, Miniaturen, Goldgerät und Silberschmuck.

Bei beiden Ausstellungen wird mit moderner Medientechnik gearbeitet.
Das internationale Ausstellungszentrum Schloss Schallaburg gibt wiederum Einblick in eine fremde, interessante Kultur. Titel der Schau ist "Tibet - geheimnisvolle Welt des Alten", sie wird vom 21. April bis 28. Oktober gezeigt. Das Interesse an diesem Land existiert seit dem Reisebericht Marco Polos, für den Forscher Sven Hedin und andere war es stets ein fernes Traumziel. Heute hat sich das Land dem modernen Tourismus geöffnet. Die Ausstellung gibt Einblicke in die geheimnisvolle Welt des alten Tibet. Breiter Raum wird der tibetischen Medizin und der Schrift- und Buchkultur eingeräumt.

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