Jahrmann: Es ist Zeit für massive Entlastungen für die Pendler

Bahntarife und Benzin in 12 Monaten exorbitant verteuert

St. Pölten, (SPI) - "Von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wird immer mehr Flexibilität auch beim Arbeitsort gefordert. Deshalb sind die Pendler von den hohen Treibstoffpreisen, der Verdoppelung der Kosten der Autobahnvignette und nun auch von den Tariferhöhungen durch die öffentlichen Verkehrsanbieter besonders betroffen. Notwendige Entlastungen für die Pendler sind längst überfällig, die Verteuerungen sprengen mittlerweile jeden akzeptablen Rahmen", kritisiert der Melker SP-LAbg. Josef Jahrmann. Die NÖ Sozialdemokraten fordern daher, dass das Kleine Pendlerpauschale unverzüglich um mindestens 30 Prozent erhöht wird, das Große Pendlerpauschale muss ebenfalls um 30 Prozent - und zwar unbefristet - angehoben werden. Das amtliche Kilometergeld wiederum muss um mindestens 50 Groschen pro Kilometer erhöht werden.****

"Die Treibstoffpreise haben sich in den vergangenen Monaten um rund 30 Prozent verteuert, eine Monatskarte im Verkehrsverbund Ostregion zwischen St. Pölten und Wien kostete am 1. Jänner 2000 noch 1.080 Schilling - mit vergangenem 1.1.2001 kostet sie 1.260 Schilling. Wo gibt es sonst noch Preissteigerungen von 17, 18 ja bis zu 25 Prozent innerhalb von 12 Monaten? Es ist unsozial und ungerecht, wenn die Pendler laufend belastet werden, ohne ihnen parallel entsprechende Hilfen zuteil werden zu lassen. Die Bundesregierung hat nur das Große Pendlerpauschale und das nur befristet für das Jahr 2001 erhöht. Von den ca. 300.000 Pendlerinnen und Pendlern in Niederösterreich erhalten dadurch vier von fünf keinen Ausgleich für die exorbitanten Kostensteigerungen. Der Weg zur Arbeit wird ständig teurer, ohne dass Löhne und Gehälter dies ausgleichen. So kann es nicht weitergehen -die Regierung muss endlich für entsprechende Entlastungen sorgen", so SP-LAbg. Jahrmann.
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