ÖAMTC: Krankenrückholtransport von Teneriffa

Ambulanzflug nach mangelhafter medizinischer Versorgung

Seinen Winterurlaub hatte sich der 74 jährige Leopold H. etwas anders vorgestellt. Mitte Dezember flog der unter dem linken Knie Beinamputierte nach Teneriffa um das milde Klima zu genießen. Doch schon am 20. Dezember stürzte der Pensionist bei einem Ausflug in ein Bachbett und blieb verletzt liegen - Diagnose: Bruch des rechten Knöchels. Nach Rücksprache mit dem ÖAMTC-Schutzbriefnotruf wurde ein Operationstermin auf Teneriffa festgesetzt. Da die Krankenhauskosten durch den ÖAMTC-Schutzbrief gedeckt sind, zog es Leopold H. vor, seinen Urlaub nach erfolgter Operation fortzusetzen und schlug den angebotenen sofortigen Rücktransport mit einem Linienflug aus. Mit schlimmen Folgen, denn die frische Operationsnarbe entzündete sich. Als zur Schwellung des entzündeten Knöchels bald starke Schmerzen kamen, nahm Leopold H. noch einmal Kontakt zum ÖAMTC auf. Der Club setzte alle Hebel in Bewegung und entsandte einen Deutsch sprechenden Arzt, der sich gleich um den Verletzten kümmerte. Am Donnerstag den 4.1.2001 diagnostizierte der Mediziner eine fortgeschrittene Nekrose. Der ÖAMTC leitete alle Maßnahmen für einen sofortigen Ambulanz-Flug ein, um das Bein des Verletzten zu retten. Am Samstag, dem 6.1.2001 wurde Leopold H. von Teneriffa ins Unfallkrankenhaus Meidling überstellt. Kostenpunkt der Rückholaktion: über 250.000.- ATS. Der ÖAMTC wünscht Herrn Leopold H. gute Besserung.

(Schluß)
ÖAMTC-Informationszentrale/ ob

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