Krammer: BSE-Tests haben die Verursacher, nicht die Konsumenten zu bezahlen

BSE-Skandal erfordert mehr Kompetenzen für die Gesundheitspolitik

St. Pölten, (SPI) - "Die Kosten für die nun endlich vorgeschriebenen verpflichtenden BSE-Tests von Rindern haben die Verursacher dieser Misere, aber keinesfalls die Konsumenten zu tragen. Es muss endlich damit Schluss sein, dass jene, die den Schaden anrichten, sich von allem freisprechen können, aber jene, welche ohnehin jahrelang über die gesundheitlichen Bedenken im Unklaren gelassen wurden und rein gar nichts für die artfremde Verfütterung von Tiermehl an Pflanzenfresser dafür können - nämlich die Konsumenten - völlig unberechtigt zur Kasse gebeten werden", erteilt die Kosumentenschutzsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Christine Krammer, den Aussagen von Konsumentenschutzminister Haupt, wonach die Konsumenten für die BSE-Tests mitzuzahlen hätten, eine klare Absage.****

"Weiters haben die jüngsten Aufdeckungen gezeigt, dass hinsichtlich Kontrolle der Landwirtschaft und den berechtigten Interessen der Konsumenten nach gesundheitlich unbedenklichen Lebensmitteln noch viel zu verbessern wäre. Die Kompetenz der Kontrolle sollte vom Landwirtschaftsministerium - wo ja zweifellos ein gewisser Interessenkonflikt bei der Kontrolle landwirtschaftlicher Betriebe vorliegt - jedenfalls abgezogen werden. Viel sinnvoller und für die Konsumenten weitaus glaubwürdiger wäre es, die Kontrollkompetenz betreffend Futtermittel und Verwendung von gesundheitsgefährdenden Substanzen in der Tierzucht im Bereich der Gesundheitspolitik oder bei Konsumentenschutz und der Lebensmittelkontrolle anzusiedeln. Hier muss die Politik im Bund endlich glaubwürdig und konsequent reagieren. Eine Fortsetzung des ewigen ‚Gesundbetens‘ vieler bedenklicher Vorgänge in der Tieraufzucht - anzusprechen ist auch die Verfütterung von Antibiotika - ist strikt abzulehnen", so Krammer. (Schluss) fa

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