Pietsch: Sicherheitsakademie auf dem Niveau eines Fernlerninstitutes

Sicherheitspolitik Ernst Strassers macht Österreich zum Gespött Europas

St. Pölten, (SPI) - Stellen Sie sich einmal folgendes vor. Man baut um 300 Millionen Schilling Steuergeld das modernste Universitätsgebäude, die modernste Schulungseinrichtung für Exekutivkräfte in Europa, die Sicherheitsakademie, in Traiskirchen. Man investiert 300 Millionen Schilling in modernste Ausstattung, technisches Equipment und High-Tech-Infrastruktur mit Leersälen, Computern, Bibliotheken, Computerzentren, Sporthallen und Schießkeller - und dann kommt ein Herr Innenminister und sagt: Nicht bei mir! Die sperr ich nicht auf. Ich will den Standort Traiskirchen nicht - denn den haben meine Vorgänger ausgesucht. "Wenn man das nicht glauben will, so fehlt man gewaltig. In Österreich, in der heutigen blauschwarzen Bundesregierung, beim Ex-VP-NÖ-Klubobmann und nunmehrigen Innenminister Ernst Strasser ist dies möglich. Er kann Österreich zum Gespött Europas machen - und niemand kann ihn dafür zur Rechenschaft ziehen", übt der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Karl Pietsch, massive Kritik an der Politik von Innenminister Ernst Strasser.****

"Das Projekt Sicherheitsakademie ist mit der von Strasser für die Wiener Marokkanerkaserne geplante ‚SIAK light‘ ohnehin gestorben. Höchste Führungsverantwortliche bei Polizei und Gendarmerie sind über das Vorgehen Strasser nicht nur empört, sondern massiv verärgert. In der Marrokanerkaserne soll nach dem Willen Strassers maximal ein Exekutiv-Fernlerninstitut mit 20 Beschäftigten entstehen, welches nicht einmal die Klasse einer ‚Sicherheitsfachschule‘ hat. Die Ausbildung hat weder die angestrebte Qualität einer Sicherheitsakademie, ja die ‚Fernkurse‘ bieten weder eine praxisgerechte Ausbildung, noch den notwendigen Umfang an Lerninhalten. Vom Vorbildprojekt einer Sicherheitsakademie für Europa, wo ausländische Exekutivorgane zu Schulungen und Vorträgen eingeladen werden sollten, bleibt eine sicherheits- und bildungspolitsche Bedeutungslosigkeit ohne internationale Reputation. Ernst Strasser machte die Sicherheitspolitik Österreichs zum Gespött Europas und verschlampte 300 Millionen Schilling Steuergeld der Österreicherinnen und Österreicher. Einen Minister derartigen Unvermögens und Inkompetenz hat Österreich im Innenministerium noch nie gesehen", so Pietsch.
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