Die neue Jazz-Serie im RadioKulturhaus: "Jazz it up!"

Wien (OTS) - Am 13. Jänner startet die neue Jazz-Reihe des RadioKulturhauses: "Jazz it up!" setzt die Tradition des samstäglichen Jazzkonzerts im Großen Sendesaal fort.****

Jazzkonzerte gehören zu den beliebtesten und bestbesuchten Veranstaltungen im RadioKulturhaus. Nach dem Auszug des "Porgy & Bess Music Club", dem das RadioKulturhaus zwei Jahre lang als Spielstätte diente, und dem Nachfolge-Zyklus "Out of 30A" wird der samstägliche Jazz-Jour-Fix mit "Jazz it up!" fortgesetzt.

Die "Jazz it up"-Termine im Jänner im Überblick:

13. Jänner: "Jazz it up!" - Berndt Luef und Jazztett Forum Graz:
Den Anfang des neuen Jazz-Jahres macht Berndt Luef mit dem Jazztett Forum Graz. Der Vibraphonist, Schlagzeuger und Komponist wird bei diesem Konzert u.a. seine Jazz Toccata "The Refugees" spielen. "Ich habe diese Komposition in der Vorstellung geschrieben, wie es wäre, wenn ich plötzlich selbst alles aufgeben und ums nackte Überleben laufen müsste. Weltweit befinden sich 44 Millionen Menschen auf der Flucht. Ihr ständiger Begleiter ist die Angst, das Gefühl der Ausweglosigkeit und der Hoffnungslosigkeit", schreibt Berndt Luef zu diesem Werk. Berndt Luef und das Jazztett Forum Graz betonen, dass sich ihre Musik nicht nach Moden richtet. Sie möchten Gegenkonzepte leben und auch politisch Stellung beziehen. Berndt Luef setzte sich intensiv mit den kriegerischen Ereignissen im ehemaligen Jugoslawien auseinander. Er bereiste mit dem Jazztett die Region und gab Konzerte. So entstand 1993 das Instrumental-Oratorium "Die Bosnische Tragödie". Die Jazz Toccata "The Refugees" ist ein Beispiel gelebter und engagierter Musik. Das Ensemble, bestehend aus acht Musikern, will mehr hörbar machen als nur raffinierte Kabinettstücke. Die Musik soll zum Dialog unter den Musikern und mit dem Publikum beitragen. Samstag, 19.30 Uhr, Großer Sendesaal, Eintritt: öS 180,-/210,- Euro 13,08/15,26.

20. Jänner: "Jazz it up!" - Jay Clayton und Uli Rennert, Achim Tang und Alex Deutsch: Es gibt Künstlerinnen und Künstler, die Zeit ihres Lebens zur Avantgarde zählen und aufbauend auf dem, was sie erarbeitet haben, Neues schaffen. Die amerikanische Sängerin Jay Clayton gehört zu diesen. Jay Clayton tauchte in den sechziger Jahren in der New Yorker Jazzszene auf, wo sie rasch Fuß fasste. Im Laufe ihrer bisherigen Karriere trat sie in bedeutenden Clubs, bei vielen Festivals auf, sang beim North Sea Festival in Den Haag oder im Lincoln Center in New York. Sie arbeitete unter anderem mit den Musikern Steve Reich, Muhal Richard Abrams und Fred Hersch, dem Sänger Bobby McFerrin und dem Komponisten John Cage. Faszinierend an Jay Clayton ist, dass sie beides perfekt beherrscht: wortlose, spontane Improvisationen und lyrische Standards. Im RadioKulturhaus tritt Jay Clayton mit dem Pianisten Uli Rennert, dem Bassisten Achim Tang und dem Schlagzeuger Alex Deutsch auf, mit Musikern, die zur Elite des heimischen Jazz gehören. Samstag, 19.30 Uhr, Großer Sendesaal, Eintritt: öS 180,-/210,- Euro 13,08/15,26.

27. Jänner: "Jazz it up!" - Sabina Hank Trio: Über die Pianistin und Sängerin Sabina Hank schrieb Mattias Rüegg: "Das Spannende an wirklichen Talenten besteht darin, dass sie ohne Vorwarnung ihren düsteren Proberaum verlassen und sich plötzlich in schillernden Farben und Klängen mitten unter uns befinden." Die erst 24-jährige Salzburgerin begann schon im Alter von fünf Jahren mit ihrer klassischen Ausbildung am Mozarteum. Trotz ihrer Jugend ist die Liste jener Musiker, mit denen Hank spielte, lang. Auf dieser Liste finden sich Namen wie Maria Schneider, die berühmte Big Band-Leiterin aus den USA, oder der Sänger Mark Murphy. Ihre neueste Produktion "Softly Spoken" beweist, dass Sabina Hank, die inzwischen mit Diane Krall verglichen wird, über den Status einer Newcomerin bereits weit hinaus ist. Sie hat ihr Meisterstück schon abgeliefert. Im RadioKulturhaus tritt Sabina Hank mit einem weiteren Shooting Star der heimischen Jazzszene auf, mit dem Bassisten Georg Breinschmid, der - wie Achim Tang - zu den meistbeschäftigten Bassisten der internationalen Szene gehört. Am Schlagzeug sitzt der Münchner Stephan Eppinger. Sabina Hank gelingt eine wunderbare Symbiose aus Jazzstandards und Eigenkompositionen. Ihre Musik berührt und fasziniert gleichzeitig. Samstag, 19.30 Uhr, Großer Sendesaal, Eintritt: öS 180,-/210,- Euro 13,08/15,26.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Ihre Zusage unter der Telefonnummer 01/501 01/18175. Weitere Informationen zum Programm des RadioKulturhauses gibt es auf der Homepage (kultur.orf.at/radiokulturhaus) oder über das Kartenbüro (Tel. 01/501 70-377).(hb)

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