STIX: Technikum Wien nur ein erster Schritt zum Bildungsexport

Umwandlung des Technikums zur Wiener Fachhochschule kann nur erster Schritt zu einer international wettbewerbsfähigen Konzentration an "Knowledge Know How" in Wien sein

Wien (OTS) - "Im internationalen Wettbewerb stehen wir vor dem Phänomen, dass sich auf Grund der steigenden Nachfrage praktisch jede Woche eine neue E- Learning Company im Wettbewerb gegen die renommierten US Graduate Schools an zu treten wagt" so Dr. Rüdiger Stix, bürgerlich- liberaler Mandatar aus Wien, während in Wien die Kritiker der Ministerin Elisabeth Gehrer vorrechnen, dass ein Studium keineswegs einen durchschnittlich höheren Lebensverdienst im Vergleich zu nichtstudierten Maturanten bewirkt.

Soferne dies stimmt, so Stix, hätten jene Hochschullehrer recht, die eine "Dequalifikation der Studierenden mit hohem Aufwand an Steuergeld" befürchten. Zwar hätten die dominierenden Bildungseinrichtungen im Laufe der Geschichte schon öfter den realen Bedarf ignoriert, erinnert Stix an das Faktum, "dass von den Kunst-und Militärakademien bis zu den technischen und Wirtschaftshochschulen viele heute erfolgreiche Universitäten in Folge der Industrialisierung gegen die damals etablierten Universitätszentren geschaffen worden sind."

Um so mehr ist zu begrüßen, dass mit der Designierung des Generaldirektors Claus Raidl zum Präsidenten des Fachhochschul-Rates durch Ministerin Gehrer der Schritt in eine Bedarfsorientierung gesetzt wird. Auch die heutige Eröffnung des Technikums Wien als neue Fachhochschule zeigt,so Stix abschließend, dass der Einsatz von Steuergeld aus Wien zB für "Gender Studies, die mangels Nachfrage sogar über die Volkshochschulen vertrieben" werden müssen, keine Alternative dafür sind, dass gleichzeitig internationale Konzerne sich ihre eigenen Hochschulen leisten, um qualifiziertes Personal für moderne Technologien "von Verkehrs- bis Umwelttechnik" aus zu bilden.

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