STIX: FP Schmid genauso nachsichtig behandeln wie FP Stadler und Sichrovsky

FP Ex- Klubobmann Stadler hat seine Option für das alte Pensionssystem öffentlich verteidigen dürfen - Ex Minister Michael Schmid sollte von FP nicht schlechter behandelt werden; wirklich problematisch ist der Fall des GS Sichrovsky

Wien (OTS) - "Es ist eine Frage demokratiepolitischer Fairness und Beispielwirkung über die bloßen Parteiinternas hinaus" so Dr. Rüdiger Stix, bürgerlich- liberaler Mandatar und Vertreter "der guten alten Freiheitlichen aus Wien", dass "die zweitstärkste Parlamentspartei den Ex- Chef eines wichtigen Ressorts dieser Republik und jahrelang angesehenen Architekten, nicht schlechter behandelt als andere FP-Spitzenfunktionäre ohne bürgerlichen Beruf. Zur Causa Schmid erinnert Stix daran, dass die FP "unmittelbar nach Bekanntgabe des FP internen Optionsverbotes" sogar ihrem Ex- Klubobmann gestattet hat, vom Rednerpult aus öffentlich dar zu legen, dass dieser sehr wohl für das alte Pensionssystem optiert habe "um seine persönlichen familiären Interessen zu wahren." Auch in weiterer Folge habe sich die FP damit begnügt, dass dieser seinen "Schritt bedauert habe."

Auf eine "tatsächliche tätige Reue in Form einer Zahlung eines Differenzbetrages zwischen der alten und der neuen Pension in den Sozialfond der FP" in moralisch angemessener Höhe "von vermutlich drei bis fünf Millionen Schilling" habe die FPÖ jedoch genauso verzichtet, so Stix, wie auf einen Ausschluß. Grundsätzlich appelliert Stix daher an seine Exkollegen in der FPÖ "lieber Mandatare und Minister zu rekrutieren, deren Arbeitsleistung mehr Wert hat, als die derzeitige Gehaltsbeschränkung der FPÖ."

Wesentlich dramatischer, so Stix abschließend, sei der Fall des FP- Generalsekretärs Sichrovsky mit Zahlungen an seine eigene Gattin aus öffentlichen Mitteln.

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