ÖKK AG - erste Bilanz der Verwertung von Kunstoff-Verpackungen 2000. Keine Rede von Plastik-Müllbergen

7.000 Tonnen Kunststoff-Verpackungen mehr verwertet.

Wien (OTS) - Kunststoff-Recycling spart im Jahr 2000 den Import von 74.000 Liter Erdöl und verringert CO2 Ausstoss um 83.000 Tonnen. PET-Recycling in Österreich erfolgreich angelaufen.=

Dem Österreichischen Kunststoff Kreislauf AG (ÖKK AG)
liegt eine erste Bilanz der im Jahr 2000 zur Verwertung übernommenen Verpackungen aus Kunststoff vor. Sie zeigt ein sehr erfreuliches Ergebnis: Um 7.000 Tonnen mehr Kunststoff-Verpackungen als noch 1999 konnten im Jahr 2000 von der ÖKK AG zur Verwertung übernommen werden. Dies entspricht einer Steigerung von 8,3%. Waren es 1999 84.750 Tonnen, so konnten im abgelaufenen Jahr 2000 91.729 Tonnen übernommen und einer Verwertung zugeführt werden.

Diese Steigerung ist weitgehend auf die immer stärker zunehmende Bereitschaft der Konsumenten zum getrennten Sammeln von Verpackungen aus Kunststoff zurückzuführen. Für Dipl.Ing. Andrea ECKER (Vorstand der ÖKK AG) heißt das: "der Konsument schaut nicht nur darauf, seine Umwelt sauber zu halten, er achtet vielmehr auch darauf, Rohstoffe zu sparen. Er weiß in der Zwischenzeit, dass all das, was er getrennt sammelt, auch wiederverwertet wird. Mülltrennung ist zur Selbstverständlichkeit geworden."

Durch die 100%ige Verwertung der getrennt gesammelten Kunststoff-Verpackungen werden 74.000 Liter teuer zu importierendes Erdöl eingespart - damit könnten alle Haushalte einer Stadt in der Größe von Villach oder Wels ihren jährlichen Energiebedarf für Heizung und Warmwasser decken.

Auch die Luft wurde dadurch um 83.000 Tonnen CO2 - den jährlichen Emissionen von mehr als 33.000 PKWs - weniger belastet.

PET Recycling in Österreich um mehr als das 13fache gestiegen.

Erwartungsgemäß gab es auch 2000 eine wesentliche Steigerung bei der Übernahme von gebrauchten PET-Getränkeflaschen. Während jedoch im vergangenen Jahr die stofflichen Verwertung von PET zum größten Teil im Ausland (vorwiegend Holland) erfolgen mußte, konnte im Jahr 2000 die Verwertung in Österreich um das 13 fache, auf 3.600 Tonnen, gesteigert werden. (3.600 Tonnen, das sind etwa 110 Millionen Flaschen!) Dank der auf Initiative der ÖKK AG Ende 1999 in Betrieb genommene PET-Verwertungsanlage in Kärnten bleibt damit nicht nur ein großer Teil der Wertschöpfung im Inland, es fallen auch weniger Transporte, damit verbundene Kosten und Emissionen an.

"Die Kapazitäten dieser Recyclinganlage sind jedoch bei weitem noch nicht ausgelastet. Das mancherorts prophezeite Szenario der Plastik-Müllberge wird nicht stattfinden," so ÖKK-Vorstand Dipl.Ing. Andrea ECKER. "Heute schon ist die Aufbereitung von bis zu 10.000 Tonnen PET möglich. Wir sind für ein weiteres Ansteigen der Menge von PET-Einweg-Flaschen bestens vorbereitet",

Gebrauchte PET-Flaschen sind weltweit ein äußerst gefragter Rohstoff. Sie sind Rohmaterial für unzählige Produkte: vom modernen Fleece-Pulli über strapazierbare Teppiche, Auto-Innenausstattung bis hin zur saugfähigen Babywindel.

Insgesamt wurden im Jahr 2000 etwas mehr als 6.200 Tonnen stofflich, das heißt zu neuen Produkten, wiederverwertet.

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