Firlinger: Keine Erhöhung der Verkehrsstrafen

Prävention statt Kriminalisierung

Wien, 2001-01-04 (fpd) - Eine generelle Erhöhung der Verkehrsstrafen kommt für FPÖ-Verkehrssprecher Reinhard Firlinger nicht in Frage. Kernpunkt der geplanten Verkehrsnovelle werden Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Sinne von präventiver Aufklärung und Vorbeugung sein, präzisiert Firlinger den jüngsten Vorstoß von Verkehrsministerin Monika Forstinger. ****

Die jüngste Unfallbilanz zeige, daß Aufklärung, Vorbeugung und entsprechende Kontrollen eine bessere Wirkung erzielen als drakonische Strafen. Firlinger verwies dabei auf das Beispiel USA, wo es trotz strengerer Verkehrsstrafen verhältnismäßig mehr Tote zu beklagen gebe. Aus diesem Grund habe man auch den letzten Beamtenentwurf für eine Verkehrsnovelle aus der Schmid-Ära ad acta gelegt.

"Österreich verfügt über ein kumulatives Strafsystem, das sich bislang gut bewährt hat. Aber auch dieses kann man noch weiter verbessern. Allerdings ohne Erhöhung der Verkehrsstrafen und Kriminalisierung der Autofahrer", schloß Firlinger. (Schluß)

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