Chorherr: Grinzing-Garage ist absurdes Projekt der 70er-Jahre Grüne treten für ein offizielles Mediationsverfahren ein

Wien (Grüne) - "Die Pläne zur Grinzing-Garage sind mittlerweile 28 Jahre alt - höchste Zeit, das ganze Projekt neu zu hinterfragen", stellt Christoph CHORHERR, Klubobmann der Wiener Grünen, fest. "28 Jahre lang wurde beispielsweise verabsäumt, die direkte Straßenbahnverbindung von der Innenstadt nach Grinzing als 'Heurigenbim' zu einer Touristenattraktion zu machen. Stattdessen wurde fälschlicherweise immer nur die Garage als einzigmögliche Lösung bezeichnet", kritisiert CHORHERR. "Es ist eine besondere Groteske, dass die Garage nun unter dem Titel 'Volksgarage' subventioniert werden soll", so CHORHERR. Die Grünen befürchten im Falle des Baus der Garage mehrere Nachteile für Grinzing: noch mehr Autoverkehr, da die BesucherInnen mit einem 'fast sicheren Parkplatz' angelockt werden, mehr Bustourismus und schließlich auch mehr Busverkehr während der Nachtstunden, da die Garagenplätze dann auch als Nacht-Abstellplätze genützt werden könnten.

"Wir Döblinger Grüne verlangen, dass nach 28 Jahren jetzt ein offizielles Mediationsverfahren durchgeführt wird", erläutert Stefan SCHENNACH, Klubobmann der Grünen im 19. Bezirk, die Zielsetzung. "Ein so heikles Problem wie die Verkehrsorganisation in Grinzing darf nicht mit einer simplen Ja-Nein-Umfrage abgetan werden, sondern es soll gemeinsam mit den Betroffenen nach einer bestmöglichen Lösung gesucht werden," so SCHENNACH. Eine Volksgarage in Grinzing wäre für die Döblinger Grünen absolut unverständlich, wo es doch viel eher etwa beim Karl-Marx-Hof einen Stellplatzdruck gäbe. Die Grünen weisen auch darauf hin, dass das in Diskussion befindliche Grundstück mittlerweile zu einem bedeutenden Biotop geworden ist. "Wissenschafter haben uns bestätigt, dass dieser Grünraum schützenswert ist - vielleicht sogar als innerstädtische Natura 2000-Fläche," ergänzt SCHENNACH. Die Grünen appellieren nun an Bürgermeister Häupl: "Herr Bürgermeister, stoppen Sie diesen 'Husch-Pfusch-Garagenbau in letzter Sekunde der gültigen Baubewilligung' und starten Sie stattdessen ein Mediationsverfahren für dieses sensibles Thema", schließt CHORHERR.

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