AK fordert mehr Futtermittelkontrollen

Mehr Sicherheit für die Verbraucher durch verstärkte Kontrollen

Wien (AK ) - Mehr Kontrolle, die Bekanntgabe aller Ergebnisse und das unbefristete Verbot von Risikofutter, fordert die AK. Anstatt die Kontrolle der Futtermittel zu verstärken, hat sie der Landwirtschaftsminister in den vergangenen Jahren reduziert. Die AK verlangt, dass das seit 1. Jänner geltende Fütterungsverbot von Tiermehlen in Schwerpunktaktionen in ganz Österreich überprüft wird. Außerdem müssen die Ergebnisse auch der Futtermittelkontrollen der letzten Jahre veröffentlicht werden, fordert die AK. "Es ist höchste Zeit, dass die Interessen der Konsumenten vor die Interessen der Agrar- und Wirtschaftslobby gestellt werden", sagt AK-Direktor Werner Muhm. Zum Schutz der Konsumenten fordert die AK die rasche Umsetzung eines BSE-Maßnahmen-Katalogs. ****

Folgende Schritte müssen zur Sicherheit der Verbraucher rasch und konsequent umgesetzt werden:

Verbot von Risikofutter
+ Ein grundsätzliches Herstellungsverbot von Tiermehlen.
+ Ein unbefristetes Verbot der Verfütterung von Tier- und Knochenmehl.

Verstärkte Kontrollen
+ Die Ergebnisse der Futtermittelkontrollen der letzten Jahre müssen offengelegt werden, besonders im Hinblick auf die Verwendung von Tier- und Knochenmehlen.
+ In Schwerpunktaktionen muss verstärkt kontrolliert werden, ob das seit 1. Jänner geltende Verbot von Tiermehlen in allen Futtermitteln eingehalten wird.
+ Die Ergebnisse dieser Kontrollen müssen umgehend veröffentlicht werden, ebenso die Ergebnisse der BSE-Tests.

Erst die Umsetzung dieses Maßnahmen-Katalogs gibt den Konsumenten die tatsächliche Sicherheit über die BSE-Situation in Österreich, ist die AK überzeugt.

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