Österreichs Manager bewerten Regierungsarbeit als wirtschaftsfreundlicher

Wien (OTS) - Positiv bewerten Österreichs Manager die Arbeit der Bundesregierung in Bezug auf deren Wirtschaftsfreundlichkeit, eher gedämpft sind hingegen die Erwartungen hinsichtlich des kommenden Konjunkturklimas. Dies geht aus dem jüngsten Managermonitoring des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF), der Zeitschrift Gewinn und der Triconsult GmbH. hervor (Befragungszeitraum November/Dezember 2000, rund 300 Teilnehmer).

Fast die Hälfte der Befragten (48%) hält die Regierungsarbeit für sehr (5%) bzw. eher (43%) wirtschaftsfreundlich, 31% verteilten die Note Befriedigend, 14 % vergaben ein Genügend und lediglich 2% sehen sie als überhaupt nicht wirtschaftsfreundlich an. Gegenüber November 1999 ist bei den heimischen Führungskräften damit ein deutlicher Meinungsumschwung eingetreten: Die damalige Regierungsarbeit bewertete keiner der Befragten als "sehr wirtschaftsfreundlich", nur 13% konstatierten ein "eher wirtschaftsfreundlich", 49% benoteten mit Befriedigend, 32% mit Genügend und 4% sahen keinerlei Wirtschaftsfreundlichkeit. Nach einzelnen Sachgebieten unterschieden erzielte die Regierungsarbeit bei der jüngsten Umfrage im Bereich Verstaatlichte die besten Bewertungen, gefolgt von der Sozialpolitik. Am schlechtesten beurteilt wurde die Arbeit im Bereich Verkehr und Infrastruktur.

Weniger rosig als bei den vorangegangenen Umfragen schätzten Österreichs Führungskräfte im November 2000 die kommende konjunkturelle Entwicklung ein: 23% rechneten mit einer steigenden Konjunktur in den nächsten vier Monaten, 51% beurteilten sie als gleichbleibend und 24% gingen von einer fallenden Konjunktur aus. Im Vergleich zur Umfrage im Juli 2000 sind die konjunkturellen Erwartungen der Manager somit merklich zurückgegangen: Damals schätzten je 47% die kommende Konjunktur als steigend bzw. gleichbleibend ein und nur 5% orteten eine fallende Tendenz. Bei der Frage nach den Auswirkungen der Budgetpolitik auf die Konjunkturentwicklung unterschieden die Führungskräfte bei der jüngsten Umfrage deutlich zwischen kurz- und mittelfristigen Effekten: Kurzfristig erachten 44% die Auswirkungen als negativ und 20% als positiv für die Konjunkturentwicklung , 36% sehen keine Effekte. Mittelfristig rechnen allerdings zwei Drittel der Befragten (67%) mit positiven Auswirkungen der Budgetpolitik auf die Konjunkturentwicklung und nur 18% befürchten negative Auswirkungen.

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