Format: WKÖ-Präsident Leitl fordert Zuzug von 4000 ausländischen IT-Fachkräften

Bartenstein kündigt Neuverhandlung der Zuwanderungsquote für 2001 an.

Wien (OTS) - In einer Interview mit der am Freitag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins FORMAT fordert Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl eine befristete Grenzöffnung für IT-Spezialisten aus dem Osten. Nach Leitls Vorstellungen sollen mindesten 4000 Spezialisten aus dem EU-Beitrittskandidaten nach Österreich kommen.

Leitl wörtlich: " Wir brauchen mindestens 4000 solcher ausländischen Spezialisten. Am besten wäre es, die Vorschläge von Innenminister Ernst Strasser und Arbeitsminister Martin Bartenstein gleichzeitig zu verwirklichen. Strasser will die Zuwanderungsquote speziell für IT-Spezialisten um 2000 aufstocken, Bartenstein die Zahl der Schlüsselarbeitskräfte zu Lasten der Quote für den Familiennachzug um 2000 erhöhen." Leitl schlägt vor, mit den EU-Beitrittskandidaten "bilaterale Verträge abzuschließen, um für solche Spezialisten die Grenzen befristet zu öffnen".

Auch Arbeitsminister Martin Bartenstein kündigt im FORMAT-Gespräch einen neuen Vorstoß in ausländische IT-Fachkräfte an: Er wird sich in den nächsten Tagen noch einmal mit seinem Parteikollegen Strasser zusammenzusetzen, so Bartenstein, "um innerhalb der bestehenden Zuwanderungsquote die Zahl der Schlüsselarbeitskräfte auf 2000 zu verdoppeln". Die Verdoppelung soll laut Bartenstein weiterhin auf Kosten der Quote für die Familienzusammenführung durchgeführt werden.

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