FORMAT: Schnell fordert U-Ausschuß gegen Bundespräsidenten Klestil "Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig, als alle Register zu ziehen."

Wien (OTS) - Der Salzburger FP-Chef Karl Schnell will die Rolle
von Bundespräsident Thomas Klestil bei der Verhängung der Sanktionen gegen Österreich in einem Untersuchungsausschuß geklärt wissen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe. Schnell, den Bundespräsident Klestil aufgrund der Lump-Äußerung strafrechlich verfolgen läßt: "Selbstverständlich kann ich mir auch einen Untersuchungsausschuß vorstellen." Überhaupt, so Schnell gegenüber FORMAT, war es vom Bundespräsidenten nicht klug, ihn klagen zu lassen: "Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig, als alle Register zu ziehen." Nach Rücksprache mit seinem Anwalt kann sich Schnell auch vorstellen, Klestil vor Gericht dazu zu zwingen, etwaige Mitschriften und Aufzeichnungen über seine Telefonate mit dem französichen Präsidenten Jacques Chirac und anderen europäischen Staatsmännern während der Wendezeit vorzulegen. Schnell: "Ich bin ja quasi gezwungen, den Wahrheitsbeweis für meine Behauptungen anzutreten."

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