Neues Stadtservice: Staatsbürgerschaftsnachweis auch beim MBA

Wien, (OTS) Rascher und auf kürzeren Wegen erhält man in Wien seit 1. Jänner den Staatsbürgerschaftsnachweis. Die Stadt Wien bietet ein neues Service - nun stellen auch die Magistratischen Bezirksämter dieses Dokument aus. Voraussetzung: man hat seinen Wohnsitz in Wien, ist ÖsterreicherIn und bringt die entsprechenden Unterlagen mit (am besten vorher telefonisch erfragen oder im Internet in www.wien.at/ nachsehen) und kommt damit auf das Magistratische Bezirksamt seines Wohnbezirks. Dort wird der Antrag auf Ausstellung eines Staatsbürgerschaftsnachweises elektronisch
an die zuständige MA 61 gesendet, von deren ExpertInnen geprüft -das sollte sofort geschehen bzw. bei komplizierteren Anträgen maximal eine Stunde dauern -, die Gebühren bezahlt und das
Dokument an Ort und Stelle im MBA ausgedruckt. Die Magistratischen Bezirksämter stehen für diese Serviceleistung von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 13.00 Uhr sowie am Donnerstag zusätzlich von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr zur Verfügung.****

Bisher gab es den Staatsbürgerschaftsnachweis in Wien lediglich in der MA 61 im Rathaus und in den Bürger-Service-Zentren in Simmering und Donaustadt. Im Rahmen der Bemühungen zur Verwaltungsvereinfachung und zu umfassenden Leistungen unter dem Begriff e-government - "der Akt soll laufen, nicht der Bürger" -wird nun als weiterer Schritt die Ausstellung des Staatsbürgerschaftsnachweises bei den Bezirksämtern möglich. Der Staatsbürgerschaftsnachweis ist ein Dokument, das jede/r BürgerIn auch als Unterlage für andere Dokumente braucht.

Welche Unterlagen man für die Ausstellung eines Staatsbürgerschaftsnachweises braucht, ist von der persönlichen Situation (ledig, verheiratet, erwachsen, minderjährig,...) abhängig, jedenfalls aber Geburtsurkunde, Meldezettel, Heiratsurkunde, so vorhanden alter Staatsbürgerschaftsnachweis,
bei Ledigen Heiratsurkunde der Eltern und Staatsbürgerschaftsnachweis des Vaters usw. Daher sollte man sich, bevor man aufs Bezirksamt geht, erkundigen - sonst war der Weg
wegen fehlender Unterlagen doch vergeblich.

Bezirksämter sind künftig auch für Gehsteigauffahrten vor Gewerbebetrieben zuständig

Ein weiteres Service für BürgerInnen und Wirtschaft: Bei Genehmigungsverfahren für gewerbliche Betriebe wird es künftig einfacher möglich sein, die Bewilligung für Gehsteigauf- und Überfahrten zu erhalten. Diese Kompetenz wurde mit 1. Jänner von der MA 28 an die MBAs übertragen. Der Grund: Die Magistratischen Bezirksämter führen Genehmigungs-verfahren für gewerbliche Betriebsanlagen durch. Da für solche Betriebsanlage natürlich oft Zufahrtsmöglichkeiten nötig sind und dafür wieder häufig eine Bewilligung für Gehsteigauf- und -überfahrten erforderlich wird, sollte zweckmäßigerweise dieses weitere Genehmigungsverfahren gleichzeitig erledigt werden können. Durch die neue Zuständigkeit der MBAs können die Verfahren konzentriert durchgeführt werden, das bedeutet für die Wirtschaftstreibenden eine wesentliche Erleichterung und Beschleunigung. (Schluss) hrs

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